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«Ein Blick auf die Tabelle tut weh»

Der UHC Thun trifft im Playout als Aussenseiter auf Waldkirch St. Gallen.

Thun-Coach Sebastian Thomann gibt Anweisungen. Foto: Marcel Bieri
Thun-Coach Sebastian Thomann gibt Anweisungen. Foto: Marcel Bieri

Der UHC Thun startete Anfang September mit einem Sieg in die Saison. Die Thuner schlugen die Kloten-Dietlikon Jets 5:4 nach Penaltyschiessen. 21 Runden später nach Ablauf der Qualifikationsphase fällt die Bilanz indes enttäuschend aus. 5 Siege und 17 Niederlagen aus 22 Spielen bedeuten Rang 11 für die Berner Oberländer.

«Ein Blick auf die Tabelle tut weh», meint Headcoach Sebastian Thomann. Denn eigentlich war die erste Phase nicht grundschlecht. Zwar gelangen bis Ende Dezember vier Siege, trotzdem verloren die Thuner bereits den Anschluss an die Playoff-Plätze. Mit einer guten zweiten Saisonhälfte wäre allerdings noch etwas dringelegen. Aber dann kam der Januar: Fünf Spiele, null Punkte lautete das Verdikt.

«Diese Phase trübt leider das ganze Resultat», sagt Thomann. Die guten Spiele aus der ersten Saisonhälfte schienen verflogen, und deren Leistungen konnten nicht mehr abgerufen werden. «Es ist ärgerlich, auf diese Weise und so deutlich das Playoff zu verpassen.» Denn Thun habe ein sehr gutes Team zusammen, meint Thomann, der die erste Saison als Headcoach absolviert.

«Wir haben sehr viele junge Spieler im Kader, weshalb wir technisch sicherlich versierter waren als noch in der Vergangenheit.» Und nächstes Jahr wird Thun wohl eine noch jüngere Mannschaft stellen.

Thun mit Motivationsschub

Thuns Gegner im Playout-Duell ist Waldkirch St. Gallen. Noch in der 21. Runde waren Thomann und seine Equipe in St. Gallen zu Gast und unterlagen deutlich mit 5:8. Für Thomann ist diese Niederlage aber eher ein Vor- als ein Nachteil. «Es war sehr aufschlussreich für uns. Wir haben gesehen, wie wir die St. Galler vor Probleme stellen können. Diese Situationen haben wir nun genau analysiert, und jetzt sind wir bereit für die Serie.»

Favoriten sind ganz klar die St. Galler, das weiss auch Thomann. «Ich sehe unsere Chancen bei etwa 40 Prozent. Sie sind stärker, erfahrener und haben in der Qualifikation mehr als doppelt so viele Punkte geholt wie wir. Aber sie kämpften bis zum Schluss um einen Playoff-Platz mit, das kann mental ein Vorteil für uns sein.»

Und einen Motivationsschub gibt es für die Thuner obendrauf: Das letzte Spiel der Qualifikation gegen Chur entschieden sie mit 7:6 zu ihren Gunsten. Damit sicherten sie sich zum zweiten Mal überhaupt in dieser Saison drei volle Punkte.

«Es ist schön, mit einem Sieg die Qualifikationsphase zu beenden, und es ist auch gut für unsere Moral. Aber am Ende ist es egal, welchen Platz wir im Playout belegen – Playout ist Playout.»

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