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Drei von vier zufrieden

Zwei Bernerinnen und zwei Bernern nahmen am Berliner Leichtathletik-Marathon teil.

Maja Neuenschwander vom ST Bern lief es in Berlin überhaupt nicht nach Wunsch.
Maja Neuenschwander vom ST Bern lief es in Berlin überhaupt nicht nach Wunsch.
Manuel Zingg/Archiv

Vier Athletinnen und Athleten aus Berner Vereinen nahmen am Berlin-Marathon teil, drei von ihnen können mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein. Martina Strähl (LV Langenthal) kam nach einer längeren Pause wegen einer Fussverletzung in 2:31:24 Stunden nicht ganz an ihre persönlichen Erwartungen heran, schaffte mit Rang 9 aber dennoch einen Podestplatz und war gar beste Europäerin.

Die Leistung war auch dadurch wertvoll, dass sie viele Punkte für das World Ranking ergab. Dieses wird als eines der wichtigsten Kriterien für die Vergabe der Startplätze für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio herangezogen. Strähl hatte während sieben Monaten keine Wettkämpfe bestritten und Ende Juni ihr Comeback gefeiert.

Eine Minute über Bestzeit

Erstmals seit zwei Jahren nahm Adrian Lehmann (LV Langenthal) an einem Marathon teil, auch er konnte zuvor wegen einer rheumatischen Reaktion länger nicht mehr über die 42,195 Kilometer antreten und von März 2018 bis Juni 2019 überhaupt nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Lehmann gelang ein überzeugendes Comeback, er lief ein regelmässiges Rennen; erst gegen das Ende hin konnte er sein Tempo nicht mehr ganz durchhalten.

In 2:16:10 Stunden lief er die drittbeste Zeit seiner Karriere, nur etwas mehr als eine Minute über seiner Bestmarke (2:15:08), die er ebenfalls in Berlin aufgestellt hatte. Eine Topleistung zeigte in der deutschen Hauptstadt auch Marcel Berni (TV Länggasse), der die Distanz in 2:18:12 Stunden zurücklegte und damit so schnell wie nie zuvor.

Nicht nach Wunsch

Überhaupt nicht nach Wunsch lief es hingegen Maja Neuenschwander (ST Bern), die in 2:46:24 Stunden ins Ziel kam und damit eine erneute Enttäuschung erlebte.

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