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Diesmal jubelt am Ende Wiki

Wiki-Münsingen bezwingt Valais Chablais mit 4:2 und gleicht die Viertelfinalserie zum 1:1 aus.

Die Spieler von Wiki bejubeln das Tor zum 1:1.
Die Spieler von Wiki bejubeln das Tor zum 1:1.
Daniel Teuscher

Auch die zweite Begegnung zwischen Wiki und dem Team aus Martigny verlief spektakulär. Am vergangenen Sonntag war der Auftakt erst eine Sekunde vor Schluss mit dem 6:5 zugunsten von Valais Chablais entschieden worden, nachdem die Walliser zuvor in den Schlussminuten einen Rückstand aufgeholt hatten. Am Dienstag wechselte die Führung ebenfalls, aber diesmal brachte Wiki den Vorsprung über die Zeit und glich den Playoff-Viertelfinal zum 1:1 aus.

Ein Doppelschlag innerhalb von 90 Sekunden brachte für Wiki die Wende. Zuerst gelang Michael Wenger in Unterzahl der 2:2-Ausgleich. Danach traf Kevin Dällenbach in Überzahl. Es war der erste Powerplaytreffer für die Berner in dieser Serie. Ganz anders die Walliser. Sie hatten im ersten Spiel die Hälfte der Tore im Powerplay erzielt. Auch am Dienstag nutzten sie die numerische Überlegenheit früh aus. 69 Sekunden waren erst gespielt, als Wikis Jan Mühlemann bereits sanktioniert wurde.

Die Walliser, die in ihrem Team die Erfahrung von insgesamt 215 NLA-Partien vorweisen können (gegenüber 3 bei Wiki), liessen sich nicht zweimal bitten; 40 Sekunden benötigten sie im Powerplay, um das 1:0 zu realisieren. Anders als im Walliser überstanden die Berner aber anschliessend die weiteren Unterzahlsituationen.

Aber dem Rückstand aus der 2. Minute rannten die Aaretaler lange hinterher. In der Offensive taten sie sich schwer. Die grösste Ausgleichsmöglichkeit bot sich dem Heimteam unmittelbar nach dem Start zum zweiten Abschnitt. Cyril Kormann und Thomas Studer entwischten der Gästeabwehr, aber Goalie Maxime Baud, der für den A-Club EHC Biel einmal eine Cuppartie bestreiten durfte, blieb erneut Sieger.

Erst Martin Baltisberger gelang es in der 38. Minute, den Schlussmann zu überwinden. Der Stürmer lenkte den Puck glücklich mit dem Schlittschuh ins Tor. Doch die Freude über den Ausgleich währte nur kurz. Bereits 17 Sekunden später lag Wiki erneut im Hintertreffen. Aber der erwähnte Doppelschlag und Baumgartners Treffer ins leere Tor 88 Sekunden vor Schluss sorgten schliesslich dafür, dass die Gefühlslage erneut wechselte. Diesmal mit dem besseren Ende für Wiki.

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