Zum Hauptinhalt springen

«Die Verletzung ist mir zu blöd geworden»

Der verletzte Stürmer Manuel Maurer von Floorball Köniz strebt ein Comeback im Playoff an.

Manuel Maurer will im Playoff wieder jubeln. Foto: Iris Andermatt
Manuel Maurer will im Playoff wieder jubeln. Foto: Iris Andermatt

Manuel Maurer von Floorball Köniz ist die personifizierte Tor­maschine im Schweizer Uni­hockey. Seit seinem Debüt 2012 in der Nationalliga A buchte der wendige, blitzschnelle Stürmer in 192 Spielen im Dress der Berner Vorstädter sagenhafte 235 Tore und steuerte ganz nebenbei auch noch satte 143 Assists bei. Auch bei seinem einjährigen Gastspiel in Schweden in der besten Liga der Welt (2018–2019) hinterliess der Nationalspieler einen fabelhaften Eindruck, etablierte sich mit 67 Punkten aus 39 Partien als bester Skorer seines Clubs Växjö Vipers.

Der Oberschenkel zwickt

Im letzten Sommer kehrte der Scharfschütze zurück zu seinem Heimatclub Floorball Köniz, musste sich seither aber leider viel zu oft mit Verletzungen und Blessuren herumschlagen. Zu schaffen macht dem 26-Jährigen schon seit geraumer Zeit der Oberschenkel. Zwar kurierte Maurer im Verlauf der Saison schon eine Zerrung aus, doch die Verletzung verheilte nicht komplett und brach irgendwann wieder auf.

Letzte Woche verpasste Maurer deshalb die WM-Qualifikationsspiele mit der Nationalmannschaft, und auch für die verbleibenden drei Partien in der regulären Saison mit Floorball Köniz ist nicht mit Maurer zu rechnen. «Im Moment zwickt es leider wieder. Es ist etwas zwischen einer Zerrung und einem Muskelfaseriss, und es ist mir ehrlich gesagt zu blöd geworden, dass die Verletzung immer wieder aufreisst. Deshalb will ich endlich alles zu hundert Prozent auskurieren, bevor ich wieder auf das Spielfeld zurückkehren werde.»

Wann genau Maurer mit seinem Torinstinkt wieder für Unruhe in den gegnerischen Abwehrreihen sorgen wird, ist indes ungewiss. «Ich muss einige Hürden überspringen, um wieder fit zu werden. Das Ziel ist aber natürlich ganz klar, dass ich während dem Playoff nochmals auf dem Platz stehen werde.»

Gute Entwicklung

Floorball Köniz liegt derzeit auf Rang 3, punktgleich mit Zug United und Malans. Heute Abend (19.30, Weissensteinhallen) geht es für die Berner Vorstädter gegen Zug darum, den Platz, der für das Playoff Heimrecht garantieren würde, zu sichern. «Klar, möchten wir den dritten Rang verteidigen, damit wir für das Playoff eine möglichst gute Ausgangslage haben», sagt Maurer.

Die Entwicklung der Könizer in dieser Saison beschreibt der Routinier als «sehr positiv». «Das Team verlor im letzten Sommer einige Leistungsträger, die für viele Skorerpunkte verantwortlich waren. Deshalb waren meine Erwartungen für diese Saison gar nicht so hoch», sagt Maurer. Dem finnischen Coach Jiry Korsman, der unlängst seinen Kontrakt um eine weitere Saison verlängerte, sei es aber gelungen, das Spiel mit Ball klar zu ver­bessern, deshalb sei aus dem einstigen Konterteam eine unberechenbare Equipe geworden.

Zudem hätten einige junge Spieler einen Schritt nach vorn gemacht. «Das ist cool mitzuer­leben», meint Maurer, auf dessen grandiose Skorerqualitäten die Teamkollegen indes noch eine Weile verzichten müssen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch