Die richtigen Spieler ausgewählt

Huttwil ist in der Swiss Regio League Leader – trotz Verjüngung.

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Beim Swiss-Regio-League-Club Hockey Huttwil hat sich im letzten Sommer vieles geändert. Nicht nur der Name ist neu, zuvor nahm der letztjährige Playoff-Finalist als erste Mannschaft des EHC Brandis an der Meisterschaft teil. Die Umbenennung war erfolgt, nachdem sich die Verantwortlichen um CEO Heinz Krähenbühl zum Umzug von Hasle nach Huttwil mit einer besseren Infrastruktur in der Halle entschlossen hatten.

Dazu gab es auch im Team einige Wechsel, Routiniers wie Captain Janick Holzer, Patric Buri oder Manuel Schaad wichen jüngeren Spielern. Unter diesen Umständen wurde das Erreichen des Playoff als primäres Ziel formuliert. Dies dürfte kein grösseres Problem darstellen. Huttwil ist nach 14 von 32 Runden unerwartet Leader, punktgleich mit Sierre, das den Aufstieg in die Swiss League anstrebt.

Kontakte genutzt

Die Oberaargauer haben also offensichtlich die richtigen Spieler verpflichtet. «Ich habe viel mit Kollegen gesprochen», erläutert Sportchef Christian Baumgartner das Vorgehen bei der Verpflichtung neuer Akteure. Beim ersten Gespräch mit einem potenziellen Teammitglied merke man zudem rasch, ob der Spieler sich mit den Zielen des Vereins und der Mannschaft identifizieren könne.

Der Standortwechsel nach Huttwil habe ihm zudem die Arbeit erleichtert. «Einige Akteure wären nicht zu uns gekommen, wenn wir noch in Hasle spielen würden», sagt Baumgartner. «Andere wiederum hätten uns in dem Fall verlassen.» Die aktuelle Equipe weist einen guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielern auf. «Die Bisherigen haben die Neuen sehr gut aufgenommen», sagt Trainer Andreas Beutler. Zudem habe man mit dem erfahrenen Coach Michael Slongo ein sehr gutes Sommertraining absolviert.

Bei den Zuschauerzahlen ist in Huttwil ein Anstieg von 200 auf 264 Besucher pro Spiel festzustellen. Sehr viele sind dies immer noch nicht. Baumgartner ist zuversichtlich, dass die Zahlen noch steigen, wenn das Team in Huttwil noch besser verankert ist. Ein extremer Anstieg ist jedoch nicht zu erwarten, da Eishockeyspiele der dritthöchsten Spielklasse generell auf weniger Interesse stossen als noch vor 10 oder 15 Jahren.

«Das Ziel ist es nun, mit einer guten Ausgangslage in das Playoff zu starten», sagt Beutler. Zumindest im Viertelfinal Heimvorteil zu haben. Im Verfahren wegen der Spielberechtigung von Michael Ruch in der Partie gegen Thun (4:3) hat der Einzelrichter zugunsten Huttwils entschieden, es dürfte keine Forfaitniederlage absetzen. «Wir glauben daran, Spiele gewinnen zu können», sagt Huttwils Trainer. Eine gute Voraussetzung, um weiter erfolgreich zu sein. (Berner Zeitung)

Erstellt: 09.11.2018, 09:19 Uhr

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