«Die Gesamtbilanz ist positiv»

Nach 17 Jahren in der 2. Liga Fussball interregional beendet der 62-jährige Bruno Feller beim FC Lerchenfeld seine Trainerkarriere.

Applaus: Bruno Feller hielt während 17 Jahren in der 2. Liga interregional stets die Klasse. Foto: Walter Dietrich

Applaus: Bruno Feller hielt während 17 Jahren in der 2. Liga interregional stets die Klasse. Foto: Walter Dietrich

Peter Berger@PeterBerger67

Wie sieht Ihre Saisonbilanz mit Lerchenfeld aus?
Die Vorrunde mit fünf Punkten war schlichtweg katastrophal. Gründe gab es mehrere, sicher beklagten wir Verletzungspech. In der Rückrunde haben wir uns nicht zuletzt dank Transfers aufgerafft und letztlich eine Runde vor Schluss – meiner Meinung nach verdient – gerettet, obwohl im Winter niemand mehr an uns geglaubt hat. Aber wie sagt man doch: Totgesagte leben länger.

«Sag niemals Nie. Aber jetzt sollen die Jüngeren ans Werk. Man muss auch Platz machen können.»

Zweifelten Sie in der Rückrunde, als der Ligaerhalt in Sichtweite kam, an Ihrem Entscheid, zurückzutreten?
Nein. Ich war 10 Jahre bei Dürren­ast und nun 7 Jahre bei Lerchenfeld. Nach 17 Jahren in der 2. Liga interregional ohne einen Abstieg, kann ich sagen: Meine Gesamtbilanz ist positiv. Als Aktiver habe ich bei Lerchenfeld gespielt, der Club ist meine Homebasis, jetzt hier aufzuhören, stimmt für mich.

Sie wären nicht der Erste, der nach dem Rücktritt sein Comeback geben würde.
Ja, ich weiss: Sag niemals Nie. Aber jetzt sollen die Jüngeren ans Werk, und wenn diese Generation schon dazu bereit ist, muss man auch Platz machen können. Aber klar, sollte einmal in der Not eine Anfrage kommen, würde ich wohl schon helfen. Das beschränkt sich jedoch auf Lerchenfeld.

Was macht Ihr Assistent Marcel Born? Der frühere Spieler des FC Thun ist mit 46 Jahren doch deutlich jünger.
Damals beim FC Dürrenast war Mäse zuerst noch mein Spieler, erst nachher wurde er Assistenztrainer. Wir haben viel zusammen erlebt. Oft haben wir gewitzelt: Uns gibt es nur im Duopack. Nun hören wir auch gemeinsam auf, wobei es für ihn wohl eher eine Pause ist (lacht).

Berner Zeitung

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