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Floorball Köniz besteht Test gegen GC

In der Könizer Unihockey-Szene wächst etwas heran.

Adrian Lüpold
Topskorer Stefan Hutzli ist kaum vom Ball zu trennen.
Topskorer Stefan Hutzli ist kaum vom Ball zu trennen.
Manuel Zingg

Intern betrachteten die Spieler und die Verantwortlichen von Floorball Köniz das Duell gegen Tabellenführer GC als eine Art Test. Nach zuletzt sechs Siegen in Folge gegen Teams aus dem Mittelfeld und den hinteren Tabellenregionen wollten die Berner Vorstädter ausloten, wie weit sie in ihrer Entwicklung auch gegen die absoluten Topmannschaften der Liga schon sind.

Nach der 4:5-Niederlage gegen die Zürcher vor mehr als 1000 Zuschauern kann festgehalten werden: Die Equipe von Coach Jiry Korsman hat den Test gegen den Branchenleader bestanden. Die Könizer überzeugten als Kollektiv, waren gegen die individuell stark besetzten Grasshoppers ebenbürtig.

Bis kurz vor Ende des zweiten Drittels führten die Vorstädter sogar 2:1, ehe der Fokus für kurze Zeit verloren ging und GC mit drei Treffern binnen zwei Minuten auf 4:2 davonzog. Doch selbst nach dem fünften Tor der Zürcher 132 Sekunden vor der Schlusssirene gaben sich die Könizer nicht auf und kamen nochmals auf 4:5 heran. Und obschon die Zeit am Ende nicht mehr für den Ausgleich reichte, können sie sich auf die Fahnen schreiben, dem Leader mit einem mutigen Auftritt alles abverlangt zu haben.

Hutzlis starke Skorerwerte

«Natürlich hätten wir unsere Siegesserie auch gegen GC gerne fortgesetzt», sagte Stefan Hutzli. Die Niederlage sei ärgerlich, «weil wir gut im Spiel waren und unsere Chancen hatten. Dennoch hat man gesehen, dass wir auch mit einem Spitzenteam mithalten können», erklärte der Topskorer.

Hutzli, der in der Vergangenheit auch schon als Verteidiger agiert hatte, mauserte sich in dieser Saison zum kreativen Chef in der Könizer Offensive. Seine Skorerwerte aus der letzten Saison (24 Punkte in 32 Spielen) hat das Eigengewächs bereits pulverisiert. Derzeit liegt Hutzli mit 32 Punkten (je 16 Tore und Assists) aus 15 Spielen auf Rang 3 in der Skorerliste der Nationalliga A.

Talente rücken nach

Es ist ein beachtlicher Leistungssprung des eleganten Spielmachers mit Torjägerqualitäten, der auch gegen GC viel Wirkung entfachte und zwei Treffer buchte. «Ich will immer besser werden, legte im Sommer Extraschichten ein. Das zahlt sich jetzt wohl aus», erzählte der 21-Jährige, der sich auch im Nationalteam als Stammspieler etablieren möchte.

Hutzli steht stellvertretend für die vorbildliche konsequente Ausbildungsarbeit der Könizer, ist aber bei Weitem nicht das einzige Talent, das schon für Furore sorgt. Gegen GC konnte sich der 18-jährige Raul Willfratt als bester Spieler auszeichnen lassen. Aber auch Akteure wie Yann Andrea Ruh (21), Pascal Michel (20) oder Cedric Haldemann (20) entwickeln sich gut.

Das junge Könizer Team ist ein Versprechen für die Zukunft, das aber gegen GC den Beweis lieferte, bereits in der Gegenwart mit den Besten mithalten zu können.

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