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Den Sieg verschenkt

Die zweite Mannschaft des FC Thun musste sich gegen Düdingen mit einem 2:2 begnügen.

Joel Fuhrer: Tor erzielt und Penalty verschossen. Foto: Patric Spahni
Joel Fuhrer: Tor erzielt und Penalty verschossen. Foto: Patric Spahni

Einen Punkt gewonnen oder deren zwei verloren? Diese Frage ist aus Sicht des FC Thun Berner Oberland II schnell beantwortet. Dies weil der Tabellenführer Düdingen eine einhundertprozentige Chancenauswertung verzeichnete und glücklich zu einem 2:2 kam. Andererseits taten sich die jungen Thuner in Sachen Toreschiessen schwer. Insbesondere nach dem Platzverweis gegen Fabian Suter in der 53. Minute häuften sich die Chancen beinahe im Zweiminutentakt.

Negativer Höhepunkt war dabei ein verschossener Foulpenalty des Topskorers Joel Fuhrer in der 70. Minute. Torhüter Yoël Tschan ahnte die richtige Torecke und wehrte den halbhoch getretenen Strafstoss ab. Düdingen, das die Gruppe 2 anführt, musste gegen die jungen Thuner froh sein, mit einem Unentschieden nach Hause zu reisen.

Der 50-jährige Rolf Rotzetter, ein früherer NLA-Spieler (YB), ist seit Sommer 2018 Trainer für den vor zwei Jahren abgestiegenen Traditionsverein Düdingen. Er und die Vereinsverantwortlichen haben eine neue Strategie entwickelt. Anstelle von teuren Stars setzt man jetzt beim SCD auf die eigene Jugend und auf talentierte junge Spieler aus der Region. Die bisherigen Resultate haben gezeigt, dass in Düdingen gute Arbeit geleistet wird.

Thun präsentierte sich spielerisch stark. Mit gutem und sorgfältigem Spielaufbau wurden die Düdinger zu grossem Laufpensum gezwungen. Abwehrspieler Erik Wyssen, einer der bestem Spieler auf dem Feld, erzielte mit einem herrlichen Kopfball das 1:0. Der Ausgleich des Gastes kam überraschend, Fuhrer stellte auf 2:1. Allein, es sollte nicht reichen...

Im Team von Trainer Privitelli stehen zwei Spieler der nationalen U-19-Auswahl. Noel Wetz, der gegen Düdingen 90 Minuten durchspielte, steht im Aufgebot für die beiden Länderspiele vom 8. und 10. Oktober in Slowenien. Im erweiterten Kader figuriert Jérôme Läubli. Er wurde im Verlaufe des Spiels eingewechselt. Am Ende waren beide wie auch die übrigen Mannschaftskollegen über den Spielausgang enttäuscht.

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