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BSV Dezimiert und chancenlos

Dem BSV Bern ist der Auftakt in die zweite Saisonhälfte mit einer 20:33-Niederlage in Schaffhausen gründlich missglückt.

Nico Eggimann (BSV, Mitte) kann sich gegen die Schaffhauser nicht durchsetzen.Foto: Andreas Blatter
Nico Eggimann (BSV, Mitte) kann sich gegen die Schaffhauser nicht durchsetzen.Foto: Andreas Blatter

Der BSV Bern wird auch im neuen Jahr von Verletzungsproblemen heimgesucht. Der gewichtigste aktuelle Ausfall ist jener des Topskorers Simon Getzmann. Der rechte Flügel, der auch viele Siebenmeter warf, musste sich einer Knieoperation unterziehen und fällt für den Rest der Saison aus. Noch immer nicht spielbereit ist der im letzten Sommer verpflichtete Samuel Weingartner, der noch keine Partie für die Berner bestreiten konnte. Der Rückraumspieler hat sich zwar von den Nachwirkungen seiner noch bei seinem früheren Verein Gossau erlittenen Ermüdungsbrüche erholt, erlitt jedoch in der Vorbereitung einen kleinen Rückfall in Form einer Bauchmuskelzerrung.

Nicht mit dabei waren auch Captain Tobias Baumgartner (Adduktorenzerrung, ist Mitte bis Ende Februar wieder einsatzfähig) und kurzfristig auch Max Freiberg, der eigentlich Getzmann auf Rechtsaussen ersetzen soll. Zur Entlastung wurde daher auch der Nachwuchsmann Destiny Oyamendan ins Aufgebot berufen, der ansonsten in der U-19-Equipe der Berner zum Einsatz kommt. Das Engagement des Defensivspezialisten Nikola Isailovic wiederum ist nach dem Auslaufen des Vertrags Ende 2019 beendet worden, weil in der Abwehr Lucas Rohr ins Team zurückkehrte und man bald auch mit Weingartner rechnet.

Eine schwere Hypothek für das erste Spiel nach der EM-Pause, das die Berner gleich nach Schaffhausen zum Leader und Meisterschaftsfavoriten führte. Eigentlich ist es ja das Ziel des Teams von Trainer Aleksandar Stevic, sich bis Ende März von Rang 7 noch weiter nach vorne zu arbeiten, um im Playoff-Viertelfinal nicht gleich auf ein Spitzenteam zu treffen. Von einem Punktgewinn waren die Gäste jedoch in der BBC-Arena von Beginn an weit entfernt. Nach fünfeinhalb Minuten lag der BSV bereits 1:4 zurück, nach 12 Minuten nahm Stevic beim Stand von 4:9 bereits sein erstes Time-out. Danach vermochten sich die Berner zwar zu stabilisieren, den Rückstand entscheidend zu verkleinern, gelang aber nicht mehr.

Keine desolate Leistung

Der Blitzstart kurz nach der Pause wurde von den Gastgebern umgehend gekontert. Nur zwei Minuten nach dem 12:16 von Rückraumschütze Matthias Gerlich stand es 12:19. Das Spiel war mehr oder weniger bereits entschieden, danach fielen auf beide Seiten verteilt Tore, ehe die Kadetten noch deutlich davonzogen und am Ende überdeutlich 33:20 gewannen. Der Start in die zweite Saisonhälfte ist den Bernern ganz und gar nicht geglückt.

«Es war keine komplett desolate Leistung, doch Schwächen im Abschluss und zu Beginn auch in der Defensive haben zu diesem klaren Resultat geführt», bewertete Stevic den Spielausgang. Dazu war der BSV auch bei den Torhüterparaden (7 gegenüber 15 des Gegners) den Schaffhausern klar unterlegen.

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