Uni Bern hat als Aussenseiter nichts zu verlieren

Alle drei Direktduelle gegen Schönenwerd hat Uni Bern verloren. Im Playoff beginne aber etwas Neues, sagt Trainer Mikolaj Ostrowski.

Uni Bern ist im Playoff-Viertelfinal gegen Schönenwerd der Aussenseiter. Im Bild: Jakub Radomski.

Uni Bern ist im Playoff-Viertelfinal gegen Schönenwerd der Aussenseiter. Im Bild: Jakub Radomski.

(Bild: Iris Andermatt)

Peter Berger@PeterBerger67

Nach Papierform ist die Ausgangslage klar: Uni Bern hat im Playoff-Viertelfinal der NLA gegen Schönenwerd keine Chance. 17 der 21 Qualifikationsspiele haben die Solothurner gewonnen, was hinter Amriswil zu Platz 2 reichte.

Die Berner dagegen erreichten nur sechs Siege und kamen nicht über den vorletzten Rang 7 hinaus. Alle drei Direktduelle hat Uni verloren, nur im Oktober war ein Satzgewinn gelungen. «Aber jetzt beginnt etwas Neues», hält Mikolaj Ostrowski fest. Der Trainer von Uni Bern gesteht zwar: «Es wird schwierig für uns, zumal sich Schönenwerd zuletzt noch verstärkt hat, doch wir haben absolut keinen Druck.»

Und Ostrowski weiss: Hat seine Equipe nichts zu verlieren, spielt sie am besten. «Dann treten wir locker auf, freuen uns an jedem Punkt. Das wollen wir auch im Playoff versuchen.»

Die Berner gastieren heute beim Favoriten, bereits am Sonntag steht zu Hause die zweite – und möglicherweise letzte – Partie der Best-of-3-Serie an. Zwei Begegnungen in 24 Stunden sind nicht ideal, zumal beim Aussenseiter die beiden Mittelblocker Janick Sommer und Damien Rossignol in dieser Woche noch an einer Grippe laborierten. Das Duo wird aber dabei sein, viele Optionen hat Ostrowski ohnehin nicht. Auf Experimente will er verzichten, nicht aber auf eine Überraschung.

Berner Zeitung

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