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«Ziemlich nervös»

Novum für Noëlle Buri: Die 17-Jährige startet am Donnerstag auf der Lenzerheide erstmals an einer Mountainbike-Weltmeisterschaft.

24 Stunden vor dem Start zum bisher grössten Rennen ihrer Karriere macht die Oberburgerin Noëlle Buri aus ihrer Gefühlslage kein Geheimnis: «Ich bin schon ziemlich nervös, es kribbelt, aber ich freue mich extrem.» Mit Lesen oder Gesprächen mit ihren zwei Zimmerkolleginnen ver­suche sie sich abzulenken.

Beim U-19-Wettkampf an der Heim-Weltmeisterschaft auf der Lenzerheide peilt die 17-Jährige am Donnerstag eine Top-20-Platzierung an. «Die Strecke liegt mir, sie ist technisch anspruchsvoll», gibt sich die Emmentalerin zuversichtlich. Weil sie auf Position 44 starten wird, gilt für die Nachwuchsfahrerin vor allem ein Motto: überholen.

Das Rennen beginnt um 14 Uhr. Noëlle Buri wird dann längstens wach sein, denn verschlafen kommt für sie nicht infrage. «Ich stelle immer mehrere Wecker», gibt sie eine Macke von sich preis. «Hier auf der Lenzerheide sind es deren drei.» Dabei wäre das gar nicht nötig, da sie normalerweise schon beim ersten Klingeln wach sei.

Die zweifache Teilnehmerin an Junioren-Europameisterschaften darf sich nach der Heim-WM bereits auf einen nächsten Grossevent freuen. Von Swiss Olympic wurde Buri für die Youth Olympic Games im Oktober in Buenos Aires selektioniert.

«Darauf freue ich mich ebenfalls sehr. Ich werde alles daransetzten, die Schweiz in Argentinien würdig zu präsentieren», sagt Buri. Genau wie auf der Lenzerheide will sie auch in Südamerika «nicht nur teilnehmen, sondern ein gutes Resultat realisieren.» Am Donnerstag wird sie im Graubünden bei ihrer WM-Premiere von den Eltern, Schwester Fabienne, die Strassenrenn­fahrerin ist, und den Grosseltern vor Ort unterstützt.

pbt

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