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Schwerer Sturz beim Tirreno-Adriatico

Ein Zwischenfall überschattete den Auftakt des Rad-Klassikers. Zwei Profis kollidierten mit einem Zuschauer.

Der fatale Zwischenfall beim Tirreno-Adriatico. (Video: Eurosport)

Der Frühjahrs-Klassiker Tirreno-Adriatico begann am Mittwoch mit einem 21,5 km langen Teamzeitfahren. Das deutsche Team Bora-Hansgrohe um den slowakischen Superstar Peter Sagan wurde dabei schon nach dreieinhalb Kilometern von einem unaufmerksamen Passanten einer guten Zeit beraubt.

Dieser lief seelenruhig über eine Strasse, als die sieben Profis in rasantem Tempo heranbrausten. Fünf, darunter Sagan, konnten dem Passanten ausweichen, der Pole Rafal Majka und der Italiener Oscar Gatto nicht. Sie kollidierten heftig mit dem Passanten und stürzten alle zu Boden. Das dort postierte Streckenpersonal konnte den Zwischenfall nicht verhindern.

Gatto und Majka konnten die Etappe zu Ende fahren, waren im Ziel vom Zwischenfall jedoch gezeichnet. Während der Italiener Prellungen davontrug, erwischte es den Polen schwerer. «Rafal hat sich Blutergüsse und Schürfungen am Kopf zugezogen. Wir müssen untersuchen, ob er nicht auch noch eine Gehirnerschütterung hat», sagte Bora-Teamarzt Jan-Niklas Droste. Über den Zustand des Passanten war nichts bekannt.

Beinahe zweiter Zwischenfall

Das australische Team Mitchelton-Scott wäre auch beinahe in einen Zwischenfall verwickelt worden. Ein Frau lief mit ihrem Hund über eine Strasse, konnte aber gerade noch stoppen, als die sieben Profis ebenfalls in horrendem Tempo unterwegs waren.

Beim Tirreno-Adriatico kam es schon vor zwei Jahren zu einem ähnlichen Vorfall. Damals konnte Peter Sagan vom Team Bora-Hansgrohe im Einzelzeitfahren einer Frau mit Hund gerade noch ausweichen.

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