Zum Hauptinhalt springen

«Ich hatte Ahnung davon, was vor sich ging»

Der vierfache Olympiasieger und diesjährige Tour-de-France-Gewinner Bradley Wiggins äussert sich erstmals zum Fall Armstrong.

Schwer belastet: Armstrong soll andere Fahrer eingeschüchtert haben, damit diese dichthalten.
Schwer belastet: Armstrong soll andere Fahrer eingeschüchtert haben, damit diese dichthalten.
Keystone
Zeugenaussage: Armstrongs ehemaliger Teamkollege George Hincapie (l.) ist einer von fast zwei Dutzend Zeugen, die im Bericht der amerikanischen Anti-Doping-Agentur (Usada) zu Wort kommen.
Zeugenaussage: Armstrongs ehemaliger Teamkollege George Hincapie (l.) ist einer von fast zwei Dutzend Zeugen, die im Bericht der amerikanischen Anti-Doping-Agentur (Usada) zu Wort kommen.
Keystone
«Ich bin schockiert vom Ausmass der Beweise»: Olympiasieger und Tour-de-France-Gewinner Bradley Wiggins über die Machenschaften von Lance Armstrong.
«Ich bin schockiert vom Ausmass der Beweise»: Olympiasieger und Tour-de-France-Gewinner Bradley Wiggins über die Machenschaften von Lance Armstrong.
Keystone
1 / 4

Die Radsport-Welt ist schockiert über das umfangreiche Beweismaterial gegen den mutmasslichen Dopingsünder Lance Armstrong. Während sich Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins zu Wort meldete, hüllt sich Armstrong weiter in Schweigen.

Wiggins ist bestürzt über die Dopingbeweise gegen Lance Armstrong. «Das ist sicher keine einseitige Auftragsarbeit, es ist ziemlich entlarvend. Ich bin schockiert vom Ausmass der Beweise», sagte der Zeitfahr-Olympiasieger im Interview von Sky News. Der Brite räumte ein, er sei nicht völlig überrascht über den Fall Armstrong. «Ich hatte eine ziemlich gute Ahnung davon, was vor sich ging», erklärte Wiggins. Er betonte jedoch, der Radsport habe sich inzwischen verändert und sich deutlich bei der Dopingbekämpfung verbessert. «Wir sind mittlerweile eine der Sportarten, die am erfolgreichsten die Leute überführt.»

Armstrong gibt sich indes weiter unberührt bezüglich der Enthüllungen im mehr als 1000 Seiten umfassenden Report der US-Anti-Doping-Agentur (USADA). Er sei gerade im Hauptquartier seiner Stiftung «Livestrong», twitterte der 41-Jährige am Donnerstagabend. «Ich spreche mit dem Team über die Events der nächsten Woche und die Pläne für 2013. Ich kann es nicht erwarten, so viele Freunde und Unterstützer zu sehen», schrieb Armstrong. Auf den USADA-Bericht hat er bislang nicht reagiert.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch