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Der Mann, der das Leiden liebt

Egan Bernal ist der jüngste Gewinner der Tour de France seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Triumph hat auch mit einer Verletzung zu tun.

Johannes Knuth, Val Thorens
28. Juli, 21. und letzte Etappe, Rambouillet - Paris, 128 km Ein Schlückchen auf den Sieg: Gesamtleader Egan Bernal gönnte sich den obligaten Schluck Champagner auf dem letzten Teilstück der Frankreich-Rundfahrt.
28. Juli, 21. und letzte Etappe, Rambouillet - Paris, 128 km Ein Schlückchen auf den Sieg: Gesamtleader Egan Bernal gönnte sich den obligaten Schluck Champagner auf dem letzten Teilstück der Frankreich-Rundfahrt.
Thibault Camus, Keystone
Peter Sagan holte sich zum siebten Mal dass grüne Trikot des besten Sprinters – das ist Rekord.
Peter Sagan holte sich zum siebten Mal dass grüne Trikot des besten Sprinters – das ist Rekord.
Guillaume Horcajuelo, Keystone
Die Bergpreiswertung entschied der Franzose Romain Bardet für sich.
Die Bergpreiswertung entschied der Franzose Romain Bardet für sich.
Chris Graythen/Getty Images
Das Team Movistar war die schnellste Equipe der Frankreich-Rundfahrt 2019.
Das Team Movistar war die schnellste Equipe der Frankreich-Rundfahrt 2019.
Justin Setterfield/Getty Images
Bester Schweizer wurde der Schweizer Strassen-Meister Sébastien Reichenbach als Siebzehnter. Mathias Frank wurde 48., Michael Schär 70. und Stefan Küng 96. 155 Fahrer erreichten nach drei Wochen Paris.
Bester Schweizer wurde der Schweizer Strassen-Meister Sébastien Reichenbach als Siebzehnter. Mathias Frank wurde 48., Michael Schär 70. und Stefan Küng 96. 155 Fahrer erreichten nach drei Wochen Paris.
Tim de Waele/Getty Images
27. Juli, 20. Etappe, Albertville - Val Thorens, 59.5 km Auf der vorletzten Etappe der diesjährigen Tour trug der 22-jährige Egan Bernal das erste Mal in seiner Karriere das gelbe Trikot. Der Kolumbianer hatte tags zuvor in den Alpen mit seiner Attacke das Leadertrikot dem Franzosen Julian Alaphilippe entrissen.
27. Juli, 20. Etappe, Albertville - Val Thorens, 59.5 km Auf der vorletzten Etappe der diesjährigen Tour trug der 22-jährige Egan Bernal das erste Mal in seiner Karriere das gelbe Trikot. Der Kolumbianer hatte tags zuvor in den Alpen mit seiner Attacke das Leadertrikot dem Franzosen Julian Alaphilippe entrissen.
Guillaume Horcajuelo, Keystone
Auf der wegen Wetterkapriolen verkürzten Etappe hatte Bernal keine Schwierigkeiten, das «maillot jaune» zu verteidigen.
Auf der wegen Wetterkapriolen verkürzten Etappe hatte Bernal keine Schwierigkeiten, das «maillot jaune» zu verteidigen.
Yoan Valat, Keystone
Sein Teamkollege und Co-Leader bei Ineos, Geraint Thomas (r.), stellte am vorletzten Tag seine Kräfte in den Dienst des Leaders. Am Ende gratulierte der Vorjahressieger dem neuen Champion, der traditionell auf der letzten Etappe in Paris nicht mehr angegriffen wird.
Sein Teamkollege und Co-Leader bei Ineos, Geraint Thomas (r.), stellte am vorletzten Tag seine Kräfte in den Dienst des Leaders. Am Ende gratulierte der Vorjahressieger dem neuen Champion, der traditionell auf der letzten Etappe in Paris nicht mehr angegriffen wird.
Yoan Valat, Keystone
26. Juli, 19. Etappe, Saint-Jean-de-Maurienne - Tignes, 126 km Vor dem letzten Anstieg musste die Etappe wegen eines Hagelsturms abgebrochen werden. Die Strecke war nicht befahrbar.
26. Juli, 19. Etappe, Saint-Jean-de-Maurienne - Tignes, 126 km Vor dem letzten Anstieg musste die Etappe wegen eines Hagelsturms abgebrochen werden. Die Strecke war nicht befahrbar.
Screenshot: Eurosport
Gewertet wurden die Zeiten auf dem letzten gefahren Pass des Tages, dem Col de L'Irsan. Dort war der Kolumbianer Egan Bernal als erster Fahrer aufgetaucht. Durch seinen grossen Vorsprung konnte er gar die Gesamtführung übernehmen.
Gewertet wurden die Zeiten auf dem letzten gefahren Pass des Tages, dem Col de L'Irsan. Dort war der Kolumbianer Egan Bernal als erster Fahrer aufgetaucht. Durch seinen grossen Vorsprung konnte er gar die Gesamtführung übernehmen.
Guillaume Horcajuelo, Keystone
Es war ein schwarzer Tag für Frankreich. Der bisherige Leader Julian Alaphilippe verlor rund zwei Minuten auf Bernal und musste das Gelbe Trikot abgeben.
Es war ein schwarzer Tag für Frankreich. Der bisherige Leader Julian Alaphilippe verlor rund zwei Minuten auf Bernal und musste das Gelbe Trikot abgeben.
Yoan Valat, Keystone
Für Thibaut Pinot kam es noch schlimmer. Er musste nach einem Muskelfasserriss unter Tränen aufgeben. Er galt als heisser Anwärter auf den Gesamtsieg, hatte er doch in den Pyrenäen noch dominiert.
Für Thibaut Pinot kam es noch schlimmer. Er musste nach einem Muskelfasserriss unter Tränen aufgeben. Er galt als heisser Anwärter auf den Gesamtsieg, hatte er doch in den Pyrenäen noch dominiert.
Tim de Waele/Getty Images
25. Juli, 18. Etappe, Embrun - Valloire, 208 km Der Kolumbianer Nairo Quintana kommt solo auf dem legendären Col du Galibier an. Er wird für seinen Angriff belohnt und entscheidet die Königsetappe der diesjährigen Tour mit 1:35 Minuten Vorsprung auf den Franzosen Romain Bardet für sich.
25. Juli, 18. Etappe, Embrun - Valloire, 208 km Der Kolumbianer Nairo Quintana kommt solo auf dem legendären Col du Galibier an. Er wird für seinen Angriff belohnt und entscheidet die Königsetappe der diesjährigen Tour mit 1:35 Minuten Vorsprung auf den Franzosen Romain Bardet für sich.
Getty Images/Justin Setterfield
Julian Alaphilippe kämpft sich im gelben Leadertrikot hinter Geraint Thomas auf den 2642 Meter hohen Galibier. Der Franzose behält die Gesamtführung und kann auch die nächste Alpen-Etappe im Maillot Jaune in Angriff nehmen.
Julian Alaphilippe kämpft sich im gelben Leadertrikot hinter Geraint Thomas auf den 2642 Meter hohen Galibier. Der Franzose behält die Gesamtführung und kann auch die nächste Alpen-Etappe im Maillot Jaune in Angriff nehmen.
Getty Images/Tim de Waele
Der Deutsche Emanuel Buchmann (r.) kommt neben Steven Kruijswijk (l.) mit weiteren Favoriten ins Ziel und darf weiterhin vom Podium an der Tour träumen.
Der Deutsche Emanuel Buchmann (r.) kommt neben Steven Kruijswijk (l.) mit weiteren Favoriten ins Ziel und darf weiterhin vom Podium an der Tour träumen.
Getty Images/Justin Setterfield
24. Juli, 17. Etappe, Pont du Gard - Gap, 200 km Matteo Trentin aus Italien feiert einen Solosieg. Das Feld mit den Gesamtklassements-Favoriten kommt mit 20 Minuten Rückstand im Ziel an.
24. Juli, 17. Etappe, Pont du Gard - Gap, 200 km Matteo Trentin aus Italien feiert einen Solosieg. Das Feld mit den Gesamtklassements-Favoriten kommt mit 20 Minuten Rückstand im Ziel an.
Marco Bertorello, AFP
Der Franzose Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Trikot und trägt es am 25. Juli bei der 18. Etappe schon den 14. Tag.
Der Franzose Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Trikot und trägt es am 25. Juli bei der 18. Etappe schon den 14. Tag.
Anne-Christine Poujalat, AFP
Bei Temperaturen um 36 Grad Celsius kühlt Titelverteidiger Geraint Thomas den Nacken mit Wasser.
Bei Temperaturen um 36 Grad Celsius kühlt Titelverteidiger Geraint Thomas den Nacken mit Wasser.
AP Photo/Thibault Camus
23. Juli, 16. Etappe, Nîmes - Nîmes, 177 km Der Australier Caleb Ewan feiert seinen zweiten Sprint-Etappensieg.
23. Juli, 16. Etappe, Nîmes - Nîmes, 177 km Der Australier Caleb Ewan feiert seinen zweiten Sprint-Etappensieg.
Marco Bertorello, AFP
Frankreichs Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Trikot ohne Probleme.
Frankreichs Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Trikot ohne Probleme.
Marco Bertorello, AFP
Für den dänischen Mitfavoriten Jakob Fuglsang ist die Tour nach einem Sturz zu Ende.
Für den dänischen Mitfavoriten Jakob Fuglsang ist die Tour nach einem Sturz zu Ende.
Anne-Christine Poujoulat, AFP
22. Juli, Ruhetag in NîmesGesamtleader Julian Alaphilippe ist auch am Ruhetag ein gefragter Mann.
22. Juli, Ruhetag in NîmesGesamtleader Julian Alaphilippe ist auch am Ruhetag ein gefragter Mann.
Gerard Julien, AFP
21. Juli, 15. Etappe, Limoux - Foix Prat d'Albis, 185 kmThibaut Pinot fährt im Favoritenfeld einen Angriff nach dem andern und wird mit Rang 2 belohnt.
21. Juli, 15. Etappe, Limoux - Foix Prat d'Albis, 185 kmThibaut Pinot fährt im Favoritenfeld einen Angriff nach dem andern und wird mit Rang 2 belohnt.
AP Photo/Christophe Ena
Triumphiert nach der ersten Pyrenäen-Etappe auch in der letzten am Sonntag: der Brite Simon Yates.
Triumphiert nach der ersten Pyrenäen-Etappe auch in der letzten am Sonntag: der Brite Simon Yates.
AP Photo/Christophe Ena
Leader Alaphilippe leidet, verliert an Boden – aber bleibt im Kampf ums Maillot jaune vor Thomas (1:35 zurück), Kruijswijk (1:47) und Pinot (1:50).
Leader Alaphilippe leidet, verliert an Boden – aber bleibt im Kampf ums Maillot jaune vor Thomas (1:35 zurück), Kruijswijk (1:47) und Pinot (1:50).
AP Photo/Christophe Ena
20. Juli, 14. Etappe, Tarbes - Col du Tourmalet, 117,5 kmDer Franzose Thibaut Pinot feiert am Col du Tourmalet einen prestigeträchtigen Sieg.
20. Juli, 14. Etappe, Tarbes - Col du Tourmalet, 117,5 kmDer Franzose Thibaut Pinot feiert am Col du Tourmalet einen prestigeträchtigen Sieg.
AP Photo/ Thibault Camus
Auch Julian Alaphilippe lässt die Franzosen weiterhin jubeln. Er verteidigt auf der ersten Pyrenäen-Etappe sein Leadertrikot.
Auch Julian Alaphilippe lässt die Franzosen weiterhin jubeln. Er verteidigt auf der ersten Pyrenäen-Etappe sein Leadertrikot.
AP Photo/ Christophe Ena
19. Juli, 13. Etappe, Zeitfahren in Pau, 27,2 kmDer Leader überrascht im Kampf gegen die Uhr: Julian Alaphilippe gewinnt das Zeitfahren und baut seinen Vorsprung im Gesamtklassement aus.
19. Juli, 13. Etappe, Zeitfahren in Pau, 27,2 kmDer Leader überrascht im Kampf gegen die Uhr: Julian Alaphilippe gewinnt das Zeitfahren und baut seinen Vorsprung im Gesamtklassement aus.
Christophe Ena/AP
Tour-Titelverteidiger Geraint Thomas musste sich mit Rang 2 begnügen. Im Gesamtklassement liegt der Brite nun 1:26 Minuten hinter dem Franzosen.
Tour-Titelverteidiger Geraint Thomas musste sich mit Rang 2 begnügen. Im Gesamtklassement liegt der Brite nun 1:26 Minuten hinter dem Franzosen.
Christophe Ena/AP
18. Juli, 12. Etappe, Toulouse - Bagnères-de-Bigorre, 209,5 kmSimon Yates jubelt über seinen Etappensieg bei der ersten Pyrenäen-Etappe.
18. Juli, 12. Etappe, Toulouse - Bagnères-de-Bigorre, 209,5 kmSimon Yates jubelt über seinen Etappensieg bei der ersten Pyrenäen-Etappe.
Yoan Valat/EPA
Der Brite bildete mit dem Spanier Pello Bilbao (l.) und Gregor Mühlberger aus Österreich ein Spitzentrio.
Der Brite bildete mit dem Spanier Pello Bilbao (l.) und Gregor Mühlberger aus Österreich ein Spitzentrio.
Marco Bertorello, AFP
Der Schweizer Mathias Frank fuhr in einer Verfolgergruppe und belegte den 14. Rang.
Der Schweizer Mathias Frank fuhr in einer Verfolgergruppe und belegte den 14. Rang.
Stephane Mantey/freshfocus
Rohan Dennis stieg während der Etappe in der Verpflegungszone aus dem Rennen aus. Über die Gründe war zuerst nichts bekannt.
Rohan Dennis stieg während der Etappe in der Verpflegungszone aus dem Rennen aus. Über die Gründe war zuerst nichts bekannt.
Heinz Zwicky/Getty Images
17. Juli, 11. Etappe, Albi - Toulouse, 167 kmDer Australier Caleb Ewan gewinnt den Spurt hauchdünn vor dem Holländer Dylan Groenewegen und feiert seinen ersten Etappensieg an der Tour de France.
17. Juli, 11. Etappe, Albi - Toulouse, 167 kmDer Australier Caleb Ewan gewinnt den Spurt hauchdünn vor dem Holländer Dylan Groenewegen und feiert seinen ersten Etappensieg an der Tour de France.
Marco Bertorello, AFP
Der französische Gesamtleader Julian Alaphilippe verteidigt das Maillot jaune ohne Probleme.
Der französische Gesamtleader Julian Alaphilippe verteidigt das Maillot jaune ohne Probleme.
Jeff Pachoud, AFP
16. Juli, Ruhetag in AlbiGesamtleader Julian Alaphilippe stellt sich am ersten von zwei Ruhetagen den Medien.
16. Juli, Ruhetag in AlbiGesamtleader Julian Alaphilippe stellt sich am ersten von zwei Ruhetagen den Medien.
Pascal Pavani, AFP
Trotz Ruhetag steht für das Team des Führenden eine Trainingsausfahrt auf dem Programm.
Trotz Ruhetag steht für das Team des Führenden eine Trainingsausfahrt auf dem Programm.
Pascal Pavani, AFP
15. Juli, 10. Etappe, Saint-Flour - Albi, 217,5 kmDer Belgier Wout van Aert holt sich seinen ersten Etappensieg im Sprint vor dem Italiener Elia Viviani und Caleb Ewan aus Australien.
15. Juli, 10. Etappe, Saint-Flour - Albi, 217,5 kmDer Belgier Wout van Aert holt sich seinen ersten Etappensieg im Sprint vor dem Italiener Elia Viviani und Caleb Ewan aus Australien.
Tim de Waele/Getty Images
Eine Windkantenattacke gegen Ende der Etappe wirbelte das Gesamtklassement durcheinander. Mitfavoriten verloren den Anschluss. Unter ihnen auch der Franzose Thibaut Pinot.
Eine Windkantenattacke gegen Ende der Etappe wirbelte das Gesamtklassement durcheinander. Mitfavoriten verloren den Anschluss. Unter ihnen auch der Franzose Thibaut Pinot.
Chris Graythen/Getty Images
Michael Schär (vorne) war lange Teil einer sechsköpfigen Ausreissergruppe, die erst rund 25 Kilometer vor dem Ziel vom Feld gestellt wurde.
Michael Schär (vorne) war lange Teil einer sechsköpfigen Ausreissergruppe, die erst rund 25 Kilometer vor dem Ziel vom Feld gestellt wurde.
Justin Setterfield/Getty Images
14. Juli, 9. Etappe, Saint-Étienne–Brioude, 170,5 kmAls erster Südafrikaner seit Robert Hunter im Jahr 2007 gewinnt Daryl Impey in Brioude den Sprint einer Dreiergruppe.
14. Juli, 9. Etappe, Saint-Étienne–Brioude, 170,5 kmAls erster Südafrikaner seit Robert Hunter im Jahr 2007 gewinnt Daryl Impey in Brioude den Sprint einer Dreiergruppe.
Keystone
Auf der leicht ansteigenden Zielgeraden liess Impey den Belgier Tiesj Benoot stehen. Dritter wird der Slowene Jan Tratnik.
Auf der leicht ansteigenden Zielgeraden liess Impey den Belgier Tiesj Benoot stehen. Dritter wird der Slowene Jan Tratnik.
Keystone
Aus einer grossen Ausreissergruppe versuchen es einige Fahrer solo, unter ihnen auch der Österreicher Lukas Pöstlberger. Doch Impey ist an diesem Tag der stärkste Fahrer.
Aus einer grossen Ausreissergruppe versuchen es einige Fahrer solo, unter ihnen auch der Österreicher Lukas Pöstlberger. Doch Impey ist an diesem Tag der stärkste Fahrer.
Keystone
13. Juli, 8. Etappe, Mâcon–Saint-Étienne, 200 kmIn einer ereignisreichen Etappe sichert sich der Belgier Thomas De Gendt von Lotto-Soudal in einer Zeit von rund 5h den Tagessieg.
13. Juli, 8. Etappe, Mâcon–Saint-Étienne, 200 kmIn einer ereignisreichen Etappe sichert sich der Belgier Thomas De Gendt von Lotto-Soudal in einer Zeit von rund 5h den Tagessieg.
Yoan Valat/EPA
Er gehörte einer vierköpfigen Ausreissergruppe an, bestehend aus De Gendt (Be), De Marchi (It), Terpstra (Niederlande) und King (USA), die das Rennen prägte.
Er gehörte einer vierköpfigen Ausreissergruppe an, bestehend aus De Gendt (Be), De Marchi (It), Terpstra (Niederlande) und King (USA), die das Rennen prägte.
Guillaume Horcajuelo/EPA
67 Kilometer vor dem Ziel wurde aus der Gruppe ein Duo. 14 Kilometer vor der Zieleinfahrt griff De Gendt an und liess De Marchi stehen.
67 Kilometer vor dem Ziel wurde aus der Gruppe ein Duo. 14 Kilometer vor der Zieleinfahrt griff De Gendt an und liess De Marchi stehen.
Christophe Ena, Keystone
Im Gesamtklassement eroberte der Franzose Julian Alaphilippe (l.) das gelbe Trikot zurück. Er wurde hinter seinem Landsmann Thibaut Pinot (r.) dritter. Pinot wiederum konnte sich 19 Sekunden von Titelverteidiger und Tourfavorit Geraint Thomas absetzten, der 15 Kilometer vor dem Ziel einen Sturz unbeschadet überstand.
Im Gesamtklassement eroberte der Franzose Julian Alaphilippe (l.) das gelbe Trikot zurück. Er wurde hinter seinem Landsmann Thibaut Pinot (r.) dritter. Pinot wiederum konnte sich 19 Sekunden von Titelverteidiger und Tourfavorit Geraint Thomas absetzten, der 15 Kilometer vor dem Ziel einen Sturz unbeschadet überstand.
Yoan Valat/EPA
12. Juli, 7. Etappe, Belfort–Chalon-sur-Saône, 230 kmDer Niederländer Dylan Groenewegen (3. v. r.) gewinnt die längste Etappe der diesjährigen Tour de France. In der Massenankunft setzt sich der Fahrer des Team Jumbo im Sprint durch.
12. Juli, 7. Etappe, Belfort–Chalon-sur-Saône, 230 kmDer Niederländer Dylan Groenewegen (3. v. r.) gewinnt die längste Etappe der diesjährigen Tour de France. In der Massenankunft setzt sich der Fahrer des Team Jumbo im Sprint durch.
Yoan Valat/EPA
Auch aufgrund des starken Gegenwindes verlief die 7. Etappe weitgehend ereignislos. Kurz nach Start hatte sich mit Yoann Offredo und Stéphane Rossetto ein französisches Aussreisserduo abgesetzt, dass jedoch 12 km vor dem Ziel vom Feld eingeholt werden konnte.
Auch aufgrund des starken Gegenwindes verlief die 7. Etappe weitgehend ereignislos. Kurz nach Start hatte sich mit Yoann Offredo und Stéphane Rossetto ein französisches Aussreisserduo abgesetzt, dass jedoch 12 km vor dem Ziel vom Feld eingeholt werden konnte.
Yoan Valat/EPA
Im Gesamtklassement kam es zu keinen Veränderungen. Es führt immer noch der Italiener Giulio Ciccone sechs Sekunden vor dem Einheimischen Julian Alaphilippe.
Im Gesamtklassement kam es zu keinen Veränderungen. Es führt immer noch der Italiener Giulio Ciccone sechs Sekunden vor dem Einheimischen Julian Alaphilippe.
Yoan Valat/EPA
11. Juli, 6. Etappe, Mülhausen–La Planche des Belles Filles 160,5 kmDer Belgier Dylan Teuns ist auf der ersten Bergetappe in den Vogesen nicht zu schlagen.
11. Juli, 6. Etappe, Mülhausen–La Planche des Belles Filles 160,5 kmDer Belgier Dylan Teuns ist auf der ersten Bergetappe in den Vogesen nicht zu schlagen.
Yoan Valat/EPA
Für den bisherigen Gesamtleader Julian Alaphilippe endet der Tag bitter. Der Franzose bewältigt die happige Schlussrampe mit bis zu 24 Prozent Steigung überraschend gut, dennoch muss er das Gelbe Trikot abgeben.
Für den bisherigen Gesamtleader Julian Alaphilippe endet der Tag bitter. Der Franzose bewältigt die happige Schlussrampe mit bis zu 24 Prozent Steigung überraschend gut, dennoch muss er das Gelbe Trikot abgeben.
Marco Bertorello, AFP
Neuer Führender ist Giulio Ciccone. Der Italiener wird Etappenzweiter, elf Sekunden hinter Teuns. Die Enttäuschung über den verpassten Tagessieg weicht schnell der Freude über das Maillot jaune.
Neuer Führender ist Giulio Ciccone. Der Italiener wird Etappenzweiter, elf Sekunden hinter Teuns. Die Enttäuschung über den verpassten Tagessieg weicht schnell der Freude über das Maillot jaune.
Thibault Camus/AP
Titelverteidiger Geraint Thomas beendet die Etappe auf Platz 4 und beseitigt damit die Zweifel an seiner Form.
Titelverteidiger Geraint Thomas beendet die Etappe auf Platz 4 und beseitigt damit die Zweifel an seiner Form.
Marco Bertorello, AFP
10. Juli, 5. Etappe, Saint-Dié-des-Vosges–Colmar 175,5 kmPeter Sagan setzt sich im Sprint durch. Es ist sein zwölfter Etappensieg an der Tour de France – sein erster in diesem Jahr.
10. Juli, 5. Etappe, Saint-Dié-des-Vosges–Colmar 175,5 kmPeter Sagan setzt sich im Sprint durch. Es ist sein zwölfter Etappensieg an der Tour de France – sein erster in diesem Jahr.
Justin Setterfield/Getty Images
Der Franzose Julian Alaphilippe behauptete erneut das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.
Der Franzose Julian Alaphilippe behauptete erneut das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.
Tim de Waele/Getty Images
9. Juli, 4. Etappe, Reims–Nancy 213,5 kmGleich nach dem Start versucht der Schweizer Michael Schär (m.) sein Glück mit dem Belgier Frederik Backaert und dem Franzosen Yoann Offredo. 28 km vor dem Ziel werden die Ausreisser vom Feld geschluckt. Schär fährt noch 12 km auf eigene Faust, muss sich dann aber auch geschlagen geben.
9. Juli, 4. Etappe, Reims–Nancy 213,5 kmGleich nach dem Start versucht der Schweizer Michael Schär (m.) sein Glück mit dem Belgier Frederik Backaert und dem Franzosen Yoann Offredo. 28 km vor dem Ziel werden die Ausreisser vom Feld geschluckt. Schär fährt noch 12 km auf eigene Faust, muss sich dann aber auch geschlagen geben.
Anne-Christine Poujoulat, AFP
Etappensieger wird Elia Viviani. Der Italiener schlägt im Spurt Alexander Kristoff aus Norwegen und den Australier Caleb Ewan.
Etappensieger wird Elia Viviani. Der Italiener schlägt im Spurt Alexander Kristoff aus Norwegen und den Australier Caleb Ewan.
AP Photo/Christophe Ena
Der Franzose Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Leadertrikot ohne Probleme.
Der Franzose Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Leadertrikot ohne Probleme.
Jeff Pachoud, AFP
8. Juli, 3. Etappe, Binche (BEL)–Épernay (FRA) 215 kmFrankreichs Hoffnung Julian Alaphilippe nutzt seine Chance und gewinnt die erste hügelige Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt solo. Dank der Bonussekunden übernimmt der 27-Jährige auch die Gesamtführung.
8. Juli, 3. Etappe, Binche (BEL)–Épernay (FRA) 215 kmFrankreichs Hoffnung Julian Alaphilippe nutzt seine Chance und gewinnt die erste hügelige Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt solo. Dank der Bonussekunden übernimmt der 27-Jährige auch die Gesamtführung.
Guillaume Horcajuelo, Keystone
Alaphilippe führt in der Gesamtwertung nun 20 Sekunden vor dem Belgier Wout van Aert vom Team Jumbo-Visma.
Alaphilippe führt in der Gesamtwertung nun 20 Sekunden vor dem Belgier Wout van Aert vom Team Jumbo-Visma.
Guillaume Horcajuelo, Keystone
Strassen-Meister Sébastien Reichenbach vom Team Groupama FDJ belegte als bester Schweizer mit 45 Sekunden Rückstand Rang 55.
Strassen-Meister Sébastien Reichenbach vom Team Groupama FDJ belegte als bester Schweizer mit 45 Sekunden Rückstand Rang 55.
Guillaume Horcajuelo, Keystone
7. Juli, 2. Etappe, Brüssel–Brüssel 27,6 kmDas Team von Gesamtleader Mike Teunissen, Jumbo-Visma, gewinnt das Mannschaftszeitfahren.
7. Juli, 2. Etappe, Brüssel–Brüssel 27,6 kmDas Team von Gesamtleader Mike Teunissen, Jumbo-Visma, gewinnt das Mannschaftszeitfahren.
Guillaume Horcajuelo/EPA
Mike Teunissen verteidigt damit das Maillot jaune.
Mike Teunissen verteidigt damit das Maillot jaune.
AP Photo/Christophe Ena
Das französische Team Groupama-FDJ mit dem Schweizer Zeitfahrmeister Stefan Küng (l.) verlor 32 Sekunden auf die Sieger.
Das französische Team Groupama-FDJ mit dem Schweizer Zeitfahrmeister Stefan Küng (l.) verlor 32 Sekunden auf die Sieger.
Guillaume Horcajuelo/EPA
6. Juli, 1. Etappe, Brüssel–Brüssel 194,5 kmMike Teunissen (2.v.r.) gewinnt den Spurt hauchdünn vor Peter Sagan (2.v.l.)
6. Juli, 1. Etappe, Brüssel–Brüssel 194,5 kmMike Teunissen (2.v.r.) gewinnt den Spurt hauchdünn vor Peter Sagan (2.v.l.)
Marco Bertorello, AFP
Als Lohn für Teunissen gibt es das gelbe Leadertrikot.
Als Lohn für Teunissen gibt es das gelbe Leadertrikot.
Marco Bertorello, AFP
Die belgische Rad-Legende Eddy Merckx darf beim Start in Brüssel natürlich nicht fehlen.
Die belgische Rad-Legende Eddy Merckx darf beim Start in Brüssel natürlich nicht fehlen.
Marco Bertorello, AFP
Der dänische Mitfavorit Jakob Fuglsang stürzte während der Auftaktetappe und fährt mit blutendem Gesicht ins Ziel.
Der dänische Mitfavorit Jakob Fuglsang stürzte während der Auftaktetappe und fährt mit blutendem Gesicht ins Ziel.
Jeff Pachoud, AFP
Stefan Küng ist einer von vier Schweizern bei der diesjährigen Tour de France.
Stefan Küng ist einer von vier Schweizern bei der diesjährigen Tour de France.
Urs Flüeler, Keystone
Der frischgebackene Schweizer Meister Sébastien Reichenbach fährt im gleichen Team wie Küng bei Groupama-FDJ.
Der frischgebackene Schweizer Meister Sébastien Reichenbach fährt im gleichen Team wie Küng bei Groupama-FDJ.
Guillaume Horcajuelo/EPA
Mathias Frank ist für AG2R unterwegs.
Mathias Frank ist für AG2R unterwegs.
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Von draussen kroch allmählich die Kälte herein, aber drinnen, im Pressezentrum, wurde die Stimmung immer feuriger. Der Kolumbianer Egan Bernal hatte seine Führung bei der Tour de France soeben auch auf der 20. Etappe nach Val Thorens bewahrt, nun nahm er in einer grossen Runde die Fragen der Reporter entgegen. Wobei: Fragen traf es nicht immer so ganz. «Danke grosser Champion, was du für unser Land geleistet hast!», so begannen viele Anreden der Reporter aus seiner Heimat. Später umschwärmten sie ihren Champion wie Bienen einen Honigstock, es gab Küsse, Umarmungen, Erinnerungsfotos. «Egan, noch ein Bild! Egan, ein Gruss an die Familie zu Hause!» – so sieht das also aus, wenn ein Land erlöst wird.

Aber gut, Egan Arley Bernal Gómez war am Sonntagabend nun einmal der erste Kolumbianer und sogar der erste Südamerikaner, der das Gelbe Trikot auf der letzten Etappe nach Paris trug, wo der Führende traditionell nicht mehr mit Attacken belästigt wird. Viele berühmte Vorgänger hatten die Hoffnungen auf diesen Hauptgewinn schon geschultert, Hoffnungen so hoch wie Galibier, Ventoux und Tourmalet zusammen. Alle waren sie gescheitert, Luis Alberto Herrera, Fabio Parra, Nairo Quintana. Letzterer gewann diesmal zwar die schwere Etappe über den Galibier, im Klassement hatte es ihn aber weit zurückgespült, mal wieder.

Egan Bernal feiert den Tour-Sieg. (Video: SRF)

Nur: Jetzt war da ja Bernal, der am Wochenende so viele Tränen vergoss, dass fast in Vergessenheit geriet, wie diese fiebrige Tour am Ende wieder in ein altes Muster verfiel: Die Briten vom Team Ineos (ehemals Sky) stellten erneut den Gesamtsieger, zum siebten Mal in acht Jahren. Wenn auch diesmal mit dem jüngsten Tour-Sieger seit dem Zweiten Weltkrieg. Zeugte Bernals Erfolg, wie viele schon mutmassten, sogar vom Anbruch einer neuen Ära?

Am Ende sind es zwei Attacken in der dünnen Luft

Sein unmittelbarer Triumphzug hatte schon im Mai begonnen, ebenfalls mit Tränen: Bernal hatte sich bei einem Sturz das Schlüsselbein gebrochen, sein geplanter Start beim Giro d'Italia war dahin. Allerdings blieb noch genug Zeit, um für die Tour fit zu werden, die er ursprünglich gar nicht hatte bestreiten wollen. Und dann stürzte sein Teamkollege Christopher Froome ebenfalls schwer, und weil auch Vorjahressieger Geraint Thomas bei der Tour de Suisse verunfallte (wo Bernal gewann), war der Kolumbianer plötzlich die grosse Hoffnung seiner britischen Equipe.

Er fuhr zunächst ein wenig im Schatten von Thomas, die Helfer von Ineos schwächelten, das hatte man in Frankreich lange nicht erlebt. Aber Bernal wurde in den Alpen immer vitaler, dort, wo es allein über fünf Gipfel über 2000 Meter ging. Klar, die Höhe habe ihm sicher geholfen, sagte er, sein Heimatort Zipaquirá liegt auf 2600 Meter im Herz der Anden. Am Ende waren es zwei Attacken in der dünnen Luft, auf der 18. und 19. Etappe, mit denen er die Konkurrenten ermatten liess: Thomas, der am Ende Zweiter wurde, vor dem Niederländer Steven Kruijswijk und dem Deutschen Emanuel Buchmann. «Ich liebe einfach das Gefühl, in den Bergen zu leiden», erklärte Bernal hernach, «ich liebe dieses Gefühl, nicht zu wissen, ob du für diese Herausforderung bereit bist oder nicht.» Diese Unbekümmertheit und Liebe zu seinem Sport habe ihn schon immer getragen, so einfach sei das.

«Diese Tour ist ein bisschen wie eine Droge»

Bernals Sportlerleben begann mit sieben Jahren bei Pablo Mazuera, einem Tontechniker, der in Zipaquirá ein Mountainbike-Team gegründet hatte, um Jugendlichen eine Perspektive zu bieten. Bernal sei schon immer herausgestochen, sagte Mazuera während der Tour der spanischen El Pais, 2014 gewann er bei der Jugend-WM in Lillehammer Silber. Aber die grossen Profiteams konnten mit einer unbekannte Mountainbike-Begabung aus den Anden nicht viel anfangen. Mazuera drängte Bernal also, am Sitz des Weltverbands UCI in der Schweiz ein paar Leistungstests zu machen. Als die Daten zurückkamen, erinnerte sich Mazuera, hätten die Diagnostiker gesagt: «Das sind die besten Werte, die wir hier je gesehen haben.»

Vor vier Jahren unterschrieb Bernal seinen ersten Profivertrag in Europa, er sass damals auf einer Terrasse in Monaco, sein neuer Chef liess Pizza kommen. Gianni Savio ist eine schillernde Figur im Radsport, langes weisses Haar, Schnauzer, spitzbübisches Lächeln – als hätte man einen Charakter aus einem Pablo-Escobar-Epos in den Radsport verpflanzt. Und der Italiener verfügt über exzellente Kontakte von Bogota bis Buenos Aires, er hat immer wieder südamerikanische Fahrer in seiner italienischen Androni-Giocattoli-Equipe ausgebildet, Bernal wurde nun zu seinem Meisterstück. Nach zwei Jahren war er so gut, dass Sky ihn abwarb, im vergangenen Jahr fiel Bernal bei der Tour bereits als wehrhafter Helfer in den Bergen auf. Savio dürfte das alles genüsslich verfolgt haben: Er hatte damals eine Provision ausgehandelt für den Fall, dass Bernal die Tour gewinnen sollte.

«Er kann den Sport für mehr als ein paar Jahre dominieren»

Savios Fahrer sind freilich immer wieder auffällig geworden, einer seiner ehemaligen Athleten behauptete vor acht Jahren gar, der Teamchef habe ihn mit dem Blutbeschleuniger Epo versorgt. Savio bestritt das kategorisch und sagte, er wisse nicht einmal, wie eine Epo-Ampulle aussehe. Ein Verfahren gegen ihn endete mit einem Freispruch. Und sonst? Die Anti-Doping-Netze in Kolumbien sind seit Jahren für ihre Durchlässigkeit bekannt, viele verbotene Schnellmacher sind frei verkäuflich. Es ist nicht das feinste Biotop, aber Bernal ist bislang unbehelligt geblieben.

Bei dem 22-Jährigen, das befand das Peloton am Wochenende unisono, handele es sich nun mal um eine Ausnahmebegabung. «Er kann den Sport für mehr als ein paar Jahre dominieren», befand Thomas in Val Thorens; Bernal sei sehr bodenständig, und für die beste Equipe fahre er ja schon. Wobei dieses Team früher auch oft in den Schlagzeilen war: wegen Froomes Positivtests auf Salbutamol etwa, oder wegen medizinischer Ausnahmegenehmigungen, die Sky lange verheimlichte. Bernal wäre auch nicht der erste junge Champion der Tour, der nach seinem Premierenstück verglüht, aber dem wirkte er am Wochenende firm entgegen: «Diese Tour ist ein bisschen wie eine Droge, die dich süchtig macht», sagte er. Auch diese Formulierung zeugte wohl noch von seiner Unbekümmertheit.

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