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Bike-Elite inspiziert die Parcours

Von Donnerstag bis Sonntag findet in Bern die Mountainbike- und Trial-Europameisterschaft statt. In der Innenstadt misst sich die europäische Elite in Geschicklichkeits-Wettbewerben.

Claudia Salzmann
Ab Donnerstag findet in Bern die Europameisterschaft in Mountainbiken und den Trials statt.
Ab Donnerstag findet in Bern die Europameisterschaft in Mountainbiken und den Trials statt.
Für die europäische Mountainbike-Elite ein Nasenwasser. Insgesamt werden 200 Tonnen Material verbaut.
Für die europäische Mountainbike-Elite ein Nasenwasser. Insgesamt werden 200 Tonnen Material verbaut.
Hier wird am Donnerstag die EM eröffnet, mit der Disziplin Teamrennen. Am Freitag tritt Pegasus auf. Aber dasSport- und das Rahmenprogrammbietet noch einiges mehr.
Hier wird am Donnerstag die EM eröffnet, mit der Disziplin Teamrennen. Am Freitag tritt Pegasus auf. Aber dasSport- und das Rahmenprogrammbietet noch einiges mehr.
Nebst dem Bundesplatz und dem Gurten wurde auch auf dem Münsterplatz ein Parcours aufgebaut.
Nebst dem Bundesplatz und dem Gurten wurde auch auf dem Münsterplatz ein Parcours aufgebaut.
Rick Koekoek ist Profi: «Ich kann von diesem Sport leben.» Die Holländer inspizieren am Donnerstagmittag die Runde auf dem Münsterplatz.
Rick Koekoek ist Profi: «Ich kann von diesem Sport leben.» Die Holländer inspizieren am Donnerstagmittag die Runde auf dem Münsterplatz.
Mit normalen Bikes würde das natürlich nicht funktionieren.
Mit normalen Bikes würde das natürlich nicht funktionieren.
Jedem Teilnehmer sein Pfeil: Gelb ist für die Männer-Elite, Rot für die Junioren und Pink für die Frauen und Mädchen, die in einer Kategorie starten.
Jedem Teilnehmer sein Pfeil: Gelb ist für die Männer-Elite, Rot für die Junioren und Pink für die Frauen und Mädchen, die in einer Kategorie starten.
Alessio Povolo aus Norditalien nimmt bei den Junioren teil.
Alessio Povolo aus Norditalien nimmt bei den Junioren teil.
Marie Krivova ist gemeinsam mit ihrem Bruder, der bei den Junioren mitfährt, und ihrem Vater in Bern. «Es wird ein schwieriger Tag, aber vielleicht auch nicht», schmunzelt die 15-jährige Tschechin.
Marie Krivova ist gemeinsam mit ihrem Bruder, der bei den Junioren mitfährt, und ihrem Vater in Bern. «Es wird ein schwieriger Tag, aber vielleicht auch nicht», schmunzelt die 15-jährige Tschechin.
Die Bären hätten wohl keine Freude, wenn ihnen die Biker um die Ohren flitzen: Der alte Bärengraben wird zur Kulisse für das grosse Finale.
Die Bären hätten wohl keine Freude, wenn ihnen die Biker um die Ohren flitzen: Der alte Bärengraben wird zur Kulisse für das grosse Finale.
Kurz vor Donnerstagmittag wird hier noch gebaut.
Kurz vor Donnerstagmittag wird hier noch gebaut.
Rauf auf das ehemalige Daheim der Bären und wieder runter: Der Parcour ist wirklich anspruchsvoll.
Rauf auf das ehemalige Daheim der Bären und wieder runter: Der Parcour ist wirklich anspruchsvoll.
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Rüber über den Felsklotz, runter, dann den Baumstamm hoch, nur nicht umfallen, ausbalancieren auf einer kleinen Plattform, wieder runter, über das Betonrohr drüber, nur ja nicht den Pfeil verpassen, wieder runter und das Ganze noch in einem Affenzahn.

Solche Parcours machen einem geübten Velofahrer Angst. Nicht so der europäischen Elite der sogenannten Trials, die sich ab Donnerstag in Bern in Geschicklichkeits-Wettbewerben messen. Während die Parcours im Bärengraben, auf dem Münsterplatz und dem Bundesplatz noch den letzten Schliff erhalten, stehen schon die EM-Teilnehmer bereits auf den Hindernissen und wägen die beste Möglichkeit aus, um zu gewinnen. Für die Parcours werden bis Freitag 200 Tonnen Material von 18 Lastwagenladungen verbaut.

Elite lotet Parcours aus

Auf dem Münsterplatz ist Team Italien dabei: Alessio Povolo fährt bei den Junioren mit. Gemeinsam mit seinem Coach inspiziert der Norditaliener die Runde und verfolgt die roten Pfeile, die den Junioren-Rundgang anzeigen. «Nun sehe ich den Weg», meint der 16-Jährige. Doch es werde hart, seine Zeit schätzt er auf zwei Minuten für die zwei Runden auf dem Münsterplatz.

Weiter hinten auf dem Platz steht Marie Krivova mit ihrem Vater, der zugleich ihr Trainer ist. Die 15-Jährige fährt seit sechs Jahren und die Disziplin scheint in der Familie zu liegen: Auch ihr 18-jähriger Bruder fährt für die Tschechische Republik bei den Junioren mit.

Start mit Teamrennen

Bald darauf fährt ein Auto mit der Aufschrift Rick Koekoek vor. Der 26-jährige Profi aus Holland steigt aus und testet auch sogleich eine kleine Palettentreppe. «Ich kann von dem Sport leben», erzählt er stolz. Sein Fahrrad ist eine Spezialanfertigung, ohne Sattel und gleicht einem aufgemotzten BMX: «Mit einem normalen Bike wäre das alles unmöglich.» Nebst Holland, der Tschechischen Republik und Italien sind noch 10 weitere Nationen am Start.

Die Mountainbike- und Trial-Europameisterschaft beginnt am Donnerstag um 19 Uhr mit dem Teamrennen. Es handelt sich dabei um eine Staffel. Jede Nation nominiert je einen Junioren, einen U-23-Fahrer, sowie eine Frau und einen Mann aus der Elite. Jedes Mitglied absolviert eine Runde des Parcours von ungefähr 15 Minuten Dauer. Die Teams dürfen frei bestimmen, in welcher Reihenfolge die Mitglieder fahren.

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