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Rad: Hausdurchsuchung bei Danilo Di Luca

In Italien herrscht Aufregung wegen zweier Doping-"Fälle". Einerseits im Radsport, andererseits bei der Schwimm-WM in Rom.

Beamte aus Rom und Florenz haben bei Radprofi Danilo Di Luca in Pescara eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dem Italiener war in zwei Etappen des Giro d'Italia EPO-Doping mit dem Nachfolgeprodukt Cera nachgewiesen worden.

Durchsucht wurde auch die Unterkunft des Dopingarztes, Carlo Santuccione in Cepagatti. Der Einsatz der Beamten war von der Staatsanwaltschaft Rom angeordnet worden, die das Verfahren "Oil for drugs" wieder aufgegriffen hat.

In einem anderen "Fall" sorgte der Fund von angeblichen Dopingmitteln im Gepäck von Australiens Teamarzt vor der Schwimm-WM in Rom für Aufregung. Die italienischen Behörden leiteten rechtliche Schritte gegen den Arzt ein, der australische Verband spricht von einem Missverständnis.

Beim australischen Arzt waren Substanzen gefunden worden,die gemäss der italienischen Polizei auf der Liste der verbotenen Mittel der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) stehen. Der Verband Australiens verteidigte derweil seinen Arzt. Es habe Probleme mit der Übersetzung der Medikamentennamen und mit den Vorschriften in Bezug auf den therapeutischen Gebrauch von Medikamenten gegeben. Die WADA habe sie zu therapeutischen Zwecken erlaubt.

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