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Von Helden, Pionieren und Löchern

17 Tage mit 102 Entscheidungen und 1000 Emotionen: Gewinner und Geschlagene der Olympischen Spiele in Pyeongchang.

Ester Ledecka, die Heldin der Belächelten: Der sensationelle Triumph im Super-G machte Ester Ledecka ­berühmt und bei den Alpin-Snowboardern zur Heldin. Denn diese werden von vielen belächelt. Und sie stehen weder beim Skiweltverband FIS noch beim IOK hoch im Kurs, sonst wäre der Parallelslalom nicht aus dem Olympiaprogramm gestrichen worden. Der Sieg gegen die mächtigen Skifahrer ist Balsam auf die Wunden. Ex-Weltmeister Simon Schoch spricht von einem «extremen Ausrufezeichen», und Patrizia Kummer sagt im Jugendslang, Ledeckas Erfolg sei «das Geilste ever. Ewas Besseres hätte unserem Sport nicht passieren können.» Etwas geringer war dann die Freude bei den Konkurrentinnen, als die Tschechin auch im Parallel-Riesenslalom Gold gewann. (ädu)
Ester Ledecka, die Heldin der Belächelten: Der sensationelle Triumph im Super-G machte Ester Ledecka ­berühmt und bei den Alpin-Snowboardern zur Heldin. Denn diese werden von vielen belächelt. Und sie stehen weder beim Skiweltverband FIS noch beim IOK hoch im Kurs, sonst wäre der Parallelslalom nicht aus dem Olympiaprogramm gestrichen worden. Der Sieg gegen die mächtigen Skifahrer ist Balsam auf die Wunden. Ex-Weltmeister Simon Schoch spricht von einem «extremen Ausrufezeichen», und Patrizia Kummer sagt im Jugendslang, Ledeckas Erfolg sei «das Geilste ever. Ewas Besseres hätte unserem Sport nicht passieren können.» Etwas geringer war dann die Freude bei den Konkurrentinnen, als die Tschechin auch im Parallel-Riesenslalom Gold gewann. (ädu)
Reuters
Martin Fourcade, der Über-Biathlet: Es war ein kleiner Ausrutscher. Drei waren es, um genau zu sein. So oft schoss Martin Fourcade zum Auftakt im Sprint daneben. Es gab Rang 8 für den Gesamtweltcupsieger der letzten sechs Jahre. Trifft der Franzose besser, sieht das Ergebnis so aus: Gold in der Verfolgung, Gold im Massenstart, Gold in der Mixed-Staffel – vor allem dank ihm. Fourcade (29) ist ein Über-Biathlet, der scheinbar spielerisch von Sieg zu Sieg eilt. Und das in einer Sportart, in der über 30?Athleten für einen Podestplatz gut sind. Er ist nun fünffacher Olympiasieger – ein Ende seiner Dominanz ist nicht in Sicht. (rha)
Martin Fourcade, der Über-Biathlet: Es war ein kleiner Ausrutscher. Drei waren es, um genau zu sein. So oft schoss Martin Fourcade zum Auftakt im Sprint daneben. Es gab Rang 8 für den Gesamtweltcupsieger der letzten sechs Jahre. Trifft der Franzose besser, sieht das Ergebnis so aus: Gold in der Verfolgung, Gold im Massenstart, Gold in der Mixed-Staffel – vor allem dank ihm. Fourcade (29) ist ein Über-Biathlet, der scheinbar spielerisch von Sieg zu Sieg eilt. Und das in einer Sportart, in der über 30?Athleten für einen Podestplatz gut sind. Er ist nun fünffacher Olympiasieger – ein Ende seiner Dominanz ist nicht in Sicht. (rha)
Reuters
Kevin Koe, der Schuldige: Hohn erreicht Kevin Koe aus der Heimat. Koe ist das Gesicht der Schande. Das grosse Kanada verliert gegen die kleine Schweiz im Bronzespiel der Curler. Das erste Mal gewinnen die kanadischen Männer keine olympische Medaille. Historisch! Schuldig: Koe, ein 43-jähriger Glatzkopf mit feinem Händchen. Dem feinsten auf der Welt, sagen manche. Doch das Händchen hat ihn in Südkorea verlassen. Er sagt: «Es ist zum Kotzen. Wir hätten mehr draufgehabt, konnten es aber nicht zeigen.» (czu)
Kevin Koe, der Schuldige: Hohn erreicht Kevin Koe aus der Heimat. Koe ist das Gesicht der Schande. Das grosse Kanada verliert gegen die kleine Schweiz im Bronzespiel der Curler. Das erste Mal gewinnen die kanadischen Männer keine olympische Medaille. Historisch! Schuldig: Koe, ein 43-jähriger Glatzkopf mit feinem Händchen. Dem feinsten auf der Welt, sagen manche. Doch das Händchen hat ihn in Südkorea verlassen. Er sagt: «Es ist zum Kotzen. Wir hätten mehr draufgehabt, konnten es aber nicht zeigen.» (czu)
Keystone
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