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Ledecka schreibt olympische Geschichte

Ester Ledecka fährt im Parallel-Riesenslalom zu ihrem zweiten Gold an diesen Spielen. Die Tschechin schafft dabei Historisches.

Sagenhaft: Ester Ledecka schafft in Südkorea Historisches. (Video: SRF/Tamedia)

Die Schweizerinnen blieben im Parallel-Riesenslalom der Alpin-Boarder ohne Chance auf einen Medaillengewinn. Patrizia Kummer, die Olympiasiegerin von 2014, scheiterte in den Achtelfinals an ihrer Nachfolgerin Ester Ledecka, die später auch triumphierte.

Die 22-jährige Tschechin sicherte sich auf überzeugende Art und Weise auch in ihrer Spezialdisziplin die Goldmedaille, nachdem sie bereits im Super-G der Skifahrerinnen den Olympiasieg geholt und damit für die Story dieser Winterspiele gesorgt hatte. Als erste Frau gewann Ledecka in zwei verschiedenen Einzel-Sportarten an denselben Spielen Gold.

Kummer das erste Opfer der Tschechin

Das erste Opfer Ledeckas in der K.o.-Phase war Kummer. Die 30-jährige Walliserin hatte als 16. und Letzte und mit nur einer Hundertstel-Sekunde Vorsprung den Einzug in die Achtelfinals geschafft. «Das war mein Fehler», sagte Kummer. «Wenn ich im ersten Qualifikationslauf nicht einen solchen Bock geschossen hätte, wäre ich viel weiter vorne klassiert gewesen.»

Im Duell mit Ledecka hielt Kummer bis zur Hälfte des Rennens mit, dann unterlief ihr ein Fehler, den sie nicht mehr zu kompensieren vermochte. «Sie ist schlagbar, aber dafür braucht es von oben bis unten einen guten Lauf», sagte Kummer. Sie bezeichnete das olympische Rennen als «symptomatisch» für ihre bislang verkorkste Saison. Was die Zukunft bringen wird, weiss Kummer noch nicht. «Ich denke nicht in olympischen Zyklen, sondern nur von Saison zu Saison.»

Diplom für Zogg

Wie Kummer scheiterte auch Ladina Jenny in der Runde der letzten 16. Als einzige Schweizerin schaffte die gesundheitlich angeschlagene Julie Zogg den Sprung in die Viertelfinals, zu mehr als einem Diplom reichte es der 25-Jährigen aus Mels aber nicht. Nach den Plätzen 7 (Parallel-Slalom) und 9 (Parallel-Riesenslalom) vor vier Jahren in Sotschi resultierte für Zogg nun Platz 6.

(SDA)

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