Der Abenteurer

Patrick Fischer wäre nie Eishockey-Nationaltrainer geworden, würde er sich an Konventionen halten. Der 42-Jährige fordert selbstbewusstere Schweizer und träumt von Olympiagold.

«Als ich zurücktrat, wusste ich nicht, ob ich Trainer werden möchte»: Patrick Fischer vor seinem Olympiadebüt als Nationalcoach. Foto: Melanie Duchene (Keystone)

Simon Graf@SimonGraf1

«Bei mir passiert immer einiges um Olympia herum», sagt Patrick Fischer. «Vielleicht spicken sie mich ja.» Er lacht herzhaft. Nein, das wird nicht passieren. Selbst wenn die Schweizer im Achtelfinal scheitern sollten.

Als der ­Zuger im Dezember 2015 mitten in der Saison den ratlosen Kanadier Glen Hanlon ablöste, begegnete er viel Skepsis. Dank der gelungenen WM in ­Paris im letzten Frühjahr, als die Schweizer mit mutiger Spielweise überzeugten und die Grossen ärgerten, hat er sich als Nationalcoach etabliert. Als sein Vertrag ­kürzlich bis 2020 verlängert wurde, wurde das allenthalben mit einem Kopfnicken begrüsst.

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