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Tom Lüthi triumphiert in Malaysia

Fast während des ganzen Rennens hielt sich der 25-jährige Berner im Windschatten von Stefan Bradl. In der drittletzten Runde konnte er am WM-Leader vorbeiziehen.

Profitierte vom Sturz von Axel Pons: Tom Lüthi.
Profitierte vom Sturz von Axel Pons: Tom Lüthi.

Tom Lüthi steht endlich wieder zuoberst auf dem Podest. Für Lüthi war es im 147. Grand Prix der sechste Triumph und 21. Podestplatz. Zuletzt stand er im Mai 2006 im 125-ccm-Rennen in Le Mans (Fr) zuoberst auf dem Podest. Der letzte Schweizer Sieg in der mittleren GP-Kategorie liegt sogar schon 22 Jahre zurück. Damals hiess der Sieger des 250-ccm-Rennens in Spa-Francorchamps Jacques Cornu.

Der von der Pole-Position gestartete Lüthi hielt sich in Sepang fast während der gesamten Renndauer im Windschatten von Bradl auf, ehe er in der drittletzten Runde am WM-Leader vorbeizog. Wenige Sekunden später musste das Rennen wegen des Sturzes von Axel Pons abgebrochen werden, da der Spanier auf der Strecke verletzt liegen geblieben war.

Verdienter Triumph

"Ich bin einfach glücklich, dass es endlich wieder einmal mit dem Sieg geklappt hat", so ein sichtlich bewegter Lüthi nach seinem ersten Sieg in der Moto2-Kategorie. Dieser Triumph war mehr als verdient, da der 125er-Weltmeister von 2005 über das gesamte Rennwochenende immer bei den Besten dabei war.

Aber auch Bradl durfte als Zweiter hochzufrieden sein, da er dank den 20 Punkten von Malaysia die WM-Führung auf Marc Marquez auf 23 Punkte ausbauen konnte. Der Spanier durfte in Malaysia wegen der Folgen seiner am Freitag erlittenen Sturzverletzungen nicht fahren (Gehirnerschütterung, Schulterprellung). Damit reicht dem Deutschen in zwei Wochen in Valencia ein 13. Platz, um den Moto2-Titelkampf selbst bei einem Rennsieg von Marquez zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Aegerter mit zweitbestem Ergebnis

Ein hervorragendes Rennen zeigte in Sepang auch Dominique Aegerter, der nach missglücktem Qualifying nur von Position 20 aus starten durfte. Der 21-jährige Berner erreichte als Fünfter sein zweitbestes Karriereergebnis. Randy Krummenacher hingegen klassierte sich nur im 23. Rang.

In der 125-ccm-Klasse siegte der Spanier Maverick Viñales. Giulian Pedone verpasste auch in seinem 16. Grand Prix die Top 15. Der Neuenburger wurde mit über einer Minute Rückstand 17. Der Tessiner Marco Colandrea klassierte sich in seinem zweiten GP im 23. Rang.

si/kpn

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