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Pole Nummer 44 für Hamilton

Lewis Hamilton startet beim GP von Kanada in Montreal zum 44. Mal auf der Pole-Position. Das Sauber-Duo schafft es nicht in die Top Ten.

Der Konkurren um eine Nasenlänge voraus: Lewis Hamilton führt das Feld im morgigen GP von Kanada an.
Der Konkurren um eine Nasenlänge voraus: Lewis Hamilton führt das Feld im morgigen GP von Kanada an.
Keystone

Lewis Hamilton schlug seinen Mercedes-Teamrivalen Nico Rosberg um 0,3 Sekunden. Der WM-Leader und Weltmeister, der vor zwei Wochen in Monaco wegen eines zusätzlichen Boxenstopps um den Sieg gebracht worden war, wirkte am Schluss von zwei turbulenten Trainingstagen mit vielen Drehern und Ausritten wieder richtig zufrieden. Im Gegensatz zu Rosberg, der die letzten beiden Rennen gewinnen konnte und in der WM noch zehn Zähler hinter dem Briten liegt. Auf dem 4,361 km langen Cirquit Gilles Villeneuve hat Hamilton übrigens 2007 seinen ersten von jetzt 36 Siegen gefeiert.

Als Dritter schaffte es Kimi Räikkönen im Ferrari neben Landsmann Valtteri Bottas im Williams-Mercedes in die zweite Reihe Der Finne war der einzige Fahrer in den Top 7, der nicht mit Mercedes-Power unterwegs war.

Prominente Opfer

Die prominentesten Opfer im ersten Teil der Qualifikation waren Sebastian Vettel (15.) im Ferrari und Felipe Massa (16.) im Williams-Mercedes. Sie gewinnen aber einen Rang in der Startaufstellung, weil Max Verstappen um 15 Ränge zurückversetzt wird. Fünf Startplätze verliert der erst 17-jährige Holländer wegen seines Crash vor zwei Wochen in Monaco, zehn Startplätze wegen eines Motorenwechsels. Da der Toro Rosso-Fahrer das Training im 12. Rang beendete, werden die fehlenden Ränge mit einer 10-Sekunden-Strafe bei seinem ersten Boxenstopp kompensiert.

Auch die beiden Sauber-Fahrer, die beide im zweiten Teil der Qualifikation ausgeschieden sind, dürfen einen Platz weiter vorne starten: Der Schwede Marcus Ericsson übernimmt Verstappens 12. Rang. Und Felipe Nasr ist neu auf dem 14. Rang.

Glück im Unglück für Nasr

Der Brasilianer baute am Vormittag im dritten freien Training einen fast peinlichen Unfall. Im Zick-Zack-Kurs, beim Aufwärmen der Reifen, knallte er bei Tempo von etwas über 100 km/h in die Mauer. Das Training musste für zehn Minuten unterbrochen werden, um die Wrackteile wegzuräumen. Fast ein Wunder, dass die Mechaniker es schafften, den C34 fürs Qualifying wieder zu reparieren.

si

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