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Personelles Erdbeben bei Ferrari

Die Tage von Stefano Domenicali als Ferrari-Teamchef sind gezählt. Das bestätigte die Scuderia am Montagnachmittag.

Geschiedene Leute: Ferrari-Chef Luca Di Montezemolo (l.) und der geschasste Teamchef Stefano Domenicali.
Geschiedene Leute: Ferrari-Chef Luca Di Montezemolo (l.) und der geschasste Teamchef Stefano Domenicali.
Keystone

Stefano Domenicali ist per sofort von seinem Posten als Teamchef beim Ferrari-Rennstall zurückgetreten. Er zog damit die Konsequenzen aus dem Krebsgang des Teams. Obwohl mit Fernando Alonso und Kimi Räikkönen zwei der teuersten Piloten der Formel 1 in den Cockpits sitzen, fahren die Roten aus Maranello der Konkurrenz weit hinterher.

Der Rückstand auf WM-Leader Mercedes beträgt nach drei Rennen schon 78 Punkte. Zuletzt belegten Alonso und Räikkönen am Grand Prix von Bahrain die Ränge 9 und 10, was Firmenchef Luca Di Montezemolo mit der Bemerkung quittierte, bei Ferrari werde bald kein Stein mehr auf dem anderen stehen.

Domenicalis Nachfolge tritt Marco Mattiacci an. Mattiacci arbeitet seit 14 Jahren für Ferrari und kümmerte sich zunächst um den asiatisch-pazifischen Markt, ab 2010 war er Geschäftsleiter von Ferrari Nordamerika. Domenicali trat seinen Dienst bei der Scuderia 1991 an, seit Dezember 2007 war er Teamchef, ohne einmal die Fahrer-WM zu gewinnen. Der Konstrukteurstitel 2008 ist sein einziger grosser Erfolg.

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