Zum Hauptinhalt springen

«Mir ist nicht ganz klar, wie es so enden konnte»

Während Lewis Hamilton über die Strategie rätselte, ärgerte sich Sebastian Vettel über sich selbst. Mit dem Sieger freuten sich beide.

TA
Kimi Räikkönen gewinnt nach einer Glanzleistung das Rennen in Austin (USA). Es ist der 21. Sieg des «Iceman».
Kimi Räikkönen gewinnt nach einer Glanzleistung das Rennen in Austin (USA). Es ist der 21. Sieg des «Iceman».
EPA/SRDJAN SUKI
Räikkönen im Ferrari (rechts) macht sich die Innenbahn zunutze und übernimmt am Start die Führung von Hamilton (Mitte).
Räikkönen im Ferrari (rechts) macht sich die Innenbahn zunutze und übernimmt am Start die Führung von Hamilton (Mitte).
Charles Coates, AFP
In der ersten Runde kollidiert Vettel mit Ricciardo. Der Ferrari-Pilot dreht sich in der Folge und muss das Feld von hinten aufrollen. Ricciardo scheidet später aus.
In der ersten Runde kollidiert Vettel mit Ricciardo. Der Ferrari-Pilot dreht sich in der Folge und muss das Feld von hinten aufrollen. Ricciardo scheidet später aus.
Photo by Clive Mason
Während eines virtuellen Safety Cars bringt Mercedes Hamilton früh an die Box. Es sollte nicht das letzte Mal sein.
Während eines virtuellen Safety Cars bringt Mercedes Hamilton früh an die Box. Es sollte nicht das letzte Mal sein.
AP Photo/Darren Abate
Hamilton attackiert Räikkönen mit frischen Reifen. Der Finne im Ferrari wehrt sich mehrere Runden lang nach Kräften, ehe er selbst die Boxengasse ansteuert.
Hamilton attackiert Räikkönen mit frischen Reifen. Der Finne im Ferrari wehrt sich mehrere Runden lang nach Kräften, ehe er selbst die Boxengasse ansteuert.
Mark Thompson/Getty Images
Hamilton muss in Führung liegend wegen Vibrationen nochmals zum Reifenwechsel antraben. Er fällt auf Rang 4 zurück – unmittelbar vor Vettel.
Hamilton muss in Führung liegend wegen Vibrationen nochmals zum Reifenwechsel antraben. Er fällt auf Rang 4 zurück – unmittelbar vor Vettel.
Charles Coates, AFP
Der Brite kann sich dann noch Rang 3 von Teamkollege Bottas schnappen – für mehr reicht es dem WM-Leader aber nicht.
Der Brite kann sich dann noch Rang 3 von Teamkollege Bottas schnappen – für mehr reicht es dem WM-Leader aber nicht.
Charles Coates, AFP
Max Verstappen kämpft sich von Startplatz 18 sensationell auf Rang 2. In den Schlussrunden hält er Hamilton mit allen Mitteln hinter sich.
Max Verstappen kämpft sich von Startplatz 18 sensationell auf Rang 2. In den Schlussrunden hält er Hamilton mit allen Mitteln hinter sich.
AP Photo/Darren Abate
1 / 10

Schon in der ersten Kurve war Lewis Hamilton seine Führung im GP der USA los. Während der Brite im Mercedes mit gebrauchten Soft-Reifen losfahren musste, zog Kimi Räikkönen mit seinem ebenfalls gebrauchten Ultrasoft-Material an ihm vorbei. Der 39-jährige Finne feierte seinen ersten Sieg seit März 2013 in Melbourne.

In der Endabrechnung musste sich Hamilton auch dem lediglich von Platz 18 aus gestarteten Max Verstappen im Red Bull geschlagen geben. Damit fällt die Entscheidung um den Titel frühestens nächstes Wochenende in Mexiko. WM-Leader Hamilton liegt nun 70 Punkte (346: 276) vor Sebastian Vettel, der in Austin Vierter wurde. 75 hätten es sein müssen, um vorzeitig und zum fünften Mal Weltmeister zu werden.

Hamilton unmittelbar nach dem Rennen: «Mir ist nicht ganz klar, wie unsere Strategie so enden konnte.» Klar hätte er gerne gewonnen, «aber immerhin konnten wir den Fans guten Sport zeigen», meinte der Mercedes-Pilot. Und weil es Räikkönen war, der am Ende zuoberst stand, fiel wohl auch die Gratulation üppiger aus, als wenn es Vettel gewesen wäre. «Ich freue mich für Kimi, er hat keinen einzigen Fehler gemacht und prima Arbeit geleistet. Es ist eine Weile her, dass er ein Rennen gewonnen hat. Ich kenne niemanden, der sich für Kimi nicht freuen würde», zitierte ihn «speedweek.com».

Vettel: «Ferrari im Stich gelassen»

Für Vettel wäre das Rennen beinahe in der ersten Runde gelaufen gewesen. Der Deutsche kollidierte mit Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo und fiel nach einem Dreher zurück. Auch wenn Vettel in der Folge ein starkes Rennen zeigte, das er als Vierter beendete, überwog der Ärger. «Ich bin enttäuscht über mein Rennen. Ich bin enttäuscht, dass ich heute Ferrari im Stich gelassen habe.» Trotzdem blickte der Deutsche auf ein gutes Wochenende zurück. «Es zeigt, dass man uns noch nicht abschreiben kann.»

Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch