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Lüthi rast aufs Podest

Beim GP von Tschechien sorgt Tom Lüthi als dritter für das Highlight aus Schweizer Sicht. Für Dominique Aegerter endete das Rennen mit einer Enttäuschung.

Erfolg in Brünn: Tom Lüthi.
Erfolg in Brünn: Tom Lüthi.
Keystone

Tom Lüthi hatte am Samstag nach dem etwas enttäuschenden 8. Startplatz gesagt, dass er auch aus der dritten Startreihe gewinnen könne. Dazu reichte es aber dann doch nicht ganz, obwohl der 26-Jährige fünf Runden vor Schluss erstmals die Führung übernehmen konnte. Der packende Fight gegen Mika Kallio erinnerte an die Saison 2005, in der Lüthi vor dem Finnen in der 125er-Klasse Weltmeister geworden war.

Lüthi hatte damals einen seiner sieben GP-Siege in Brünn gefeiert, im vergangenen Jahr musste er sich Marc Marquez als Zweiter nur um sechs Hundertstel geschlagen geben. Heute fehlten ihm zum Sieg auch nur 0,799 Sekunden. «Ich dachte während des Rennens an den Sieg», sagte Lüthi.

Zu Beginn des Rennens über 20 Runden hatte es danach ausgesehen, als würde Dominique Aegerter ein Exploit gelingen. Mit einem seiner berühmten Blitzstarts hatte sich der 22-jährige Rohrbacher nach vier Kurven schon von Startplatz 10 auf Position 3 vorgekämpft. Nach sechs Runden konnte der Suter-Fahrer, der in der WM-Wertung von Kallio überholt worden ist und neu auf Rang 5 liegt, jedoch nicht mehr mithalten. Er wurde noch auf Platz 13 durchgereicht.

Aegerters Teamkollege Randy Krummenacher, handicapiert durch zwei gebrochene und operierte Finger an der rechten Hand, fuhr nach seinen zwei Stürzen im Qualifying am Samstag ein unauffälliges Rennen. Der 23-jährige Zürcher Oberländer schaffte es von Startplatz 22 auf Rang 16, zu einem WM-Punkte fehlten ihm nur gerade sieben Hundertstel. WM-Leader Scott Redding beendete das Rennen auf Platz 8.

si

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