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«Kubica fährt 2012 wieder Rennen»

Robert Kubica hat sich nach seinem schweren Rallye-Unfall im Februar offebar so gut erholt, dass er in der kommenden Formel-1-Saison sein Comeback bei Lotus Renault geben kann.

ak
Auf der Zielgeraden zum Comeback: Robert Kubica, 26.
Auf der Zielgeraden zum Comeback: Robert Kubica, 26.
Keystone

Formel-1-Arzt Riccardo Ceccarelli ist überzeugt, dass Robert Kubica die Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports gelingen wird. «Ich würde mit Sicherheit sagen, dass Robert 2012 ein Formel-1-Fahrer sein wird», erklärte der Mediziner. «Wann genau er bereit ist, kann ich noch nicht sagen, aber es wird zwischen November und Januar sein.» Die Grand-Prix-Saison beginnt traditionell im März mit dem Rennen in Melbourne.

Ceccarellis Zuspruch kommt für Kubica im rechten Moment. Lotus Renault hat dem früheren Sauber-Piloten aus Polen ein Ultimatum bis Ende Oktober gesetzt, um zu beweisen, dass er 2012 wieder in der Formel 1 starten kann. «Wenn man den Termin verschiebt und verschiebt, gefährdet man die Interessen des Rennstalls, deshalb mussten wir die Deadline setzen», hatte Teamchef Eric Boullier kürzlich erklärt.

Das Gefühl ist in Kubicas Fingerspitzen zurückgekehrt

Zurzeit kann Kubica bei allem Optimismus aber noch kein Auto steuern, geschweige denn einen Formel-1-Boliden. Der Pole trägt noch immer eine Schiene am Bein, zudem muss er seine über Monate beschäftigungslose Muskulatur stärken. Die Probleme mit der rechten Hand sind dagegen überwunden, das Gefühl ist in Kubicas Fingerspitzen zurückgekehrt.

Kubica war im vergangenen Februar bei einer Rallye in Italien schwer verunfallt. Seinen Platz beim Lotus-Renault-Rennstall nahm zunächst Nick Heidfeld ein. Der Deutsche konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen und wurde durch den Brasilianer Bruno Senna, den Neffen des 1994 verstorbenen Ayrton Senna, ersetzt.

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