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«Ich will sofort Weltmeister werden»

Für die nächste Saison bei McLaren hat Sauber-Pilot Sergio Pérez ehrgeizige Ziele. Beim englischen Rennstall erwartet man aber auch viel vom Mexikaner.

Im Rampenlicht: Sergio Pérez im Vorfeld des GP von Austin, Texas.
Im Rampenlicht: Sergio Pérez im Vorfeld des GP von Austin, Texas.
Keystone
Gibt den Tarif durch: McLaren-Teamchef Matin Whitmarsh.
Gibt den Tarif durch: McLaren-Teamchef Matin Whitmarsh.
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Teamkollege: Jenson Button wird 2013 an der Seite des Mexikaners fahren.
Teamkollege: Jenson Button wird 2013 an der Seite des Mexikaners fahren.
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Am diesem Sonntag findet so etwas wie Sergio Pérez' Heim-GP statt. Zwar liegt die Rennbann in Austin im US-Bundesstaat Texas, die mexikanische Grenze ist aber nur rund 300 Kilometer entfernt, was viele mexikanische Motorsportfans anlocken dürfte. Entprechend gross ist die Erwartungshaltung. Doch nicht nur Pérez' Landsleute verursachen einen gewissen Druck, auch die Tatsache, dass er seit Bekanntgabe seines Wechsels zu McLaren keinen einzigen WM-Punkt mehr eingefahren hat.

Beim englisch-deutschen Rennstall hat Teamchef Martin Whitmarsh durchblicken lassen, dass solche Nullnummern in Zukunft ausbleiben müssen. «Sergio wird in Australien 2013 mit viel mehr Druck auf den Schultern starten. Wenn man bei uns nicht in den ersten beiden Startreihen steht, kommt sofort Kritik auf», sagt der Engländer. Zur Erinnerung: In dieser Saison hat Pérez im Sauber diese Vorgabe genau einmal erreicht. In Spa beim GP von Belgien fuhr der 22-Jährige auf den vierten Platz im Qualifying. Whitmarsh führt weiter aus: «Sergio denkt, er wüsste, was bei uns auf ihn zukommt. Das weiss er aber nicht.»

«Ich will diese Herausforderung»

Von dieser klaren Ansage lässt sich Pérez aber überhaupt nicht einschüchtern. In einem Interview mit dem TV-Sender CNN erklärt er sein Ziel für die nächste Saison: «Ich will sofort Weltmeister werden.» Was es dazu braucht, weiss der Mexikaner: «Um dieses Ziel zu erreichen, brauche ich Siege.» Eine sehr ehrgeizige Vorgabe für einen jungen Fahrer, dessen beste Ergebnisse bisher zwei 2. Ränge sind. «Ich weiss, dass es sehr schwierig werden wird, aber ich will diese Herausforderung.» Auch die Gewissheit, als Nachfolger von Lewis Hamilton in grosse Fussstapfen zu treten, versetzt Pérez nicht in Panik. Er sagt lediglich, es sei schwierig, die Lücke hinter Hamilton, einem der schnellsten Fahrer, zu füllen.

Der Kampf um die teaminterne Nummer 1

Zu seinem neuen Teamkollegen Jenson Button hat Pérez bereits erste Kontakte geknüpft. «Er scheint ein netter Kerl zu sein und es wird sicher Spass machen, ihn als Teamkollegen zu haben», erklärt der Sauber-Fahrer. Zum Problem zwischen den beiden Fahrern könnte aber der Kampf um die teaminterne Nummer 1 werden. Momentan ist Button aufgrund seiner Erfahrung etwas stärker einzuschätzen als der Mexikaner. Will ihm Pérez in der neuen Saison den Platz als Leader streitig machen, muss er seinen Worten Taten folgen lassen.

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