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«Ich sehe jetzt mehr als vorher»

Die schwer verunfallte Formel-1-Pilotin Maria de Villota hat nach etlichen Operationen den Tod besiegt, ein Auge aber verloren. Nun trat die Spanierin erstmals vor die Medien – mit Augenklappe.

Mit Augenklappe: Maria de Villota bei der Pressekonferenz.
Mit Augenklappe: Maria de Villota bei der Pressekonferenz.
Keystone
Gezeichnet: Die Narben sind deutlich zu erkennen.
Gezeichnet: Die Narben sind deutlich zu erkennen.
Keystone
Zertrümmert: So sah der Schädel von de Villota aus.
Zertrümmert: So sah der Schädel von de Villota aus.
(pd)
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Maria de Villota gab gestern in Madrid zum ersten Mal seit ihrem schweren Unfall eine Pressekonferenz. «Dieses Rennen habe ich gewonnen, denn ich lebe», sagte die Spanierin den Medien.

Wie knapp sie dem Tod entgangen ist, habe sie erst nach einiger Zeit realisiert. Zuerst sei sie nur wütend auf die Ärzte gewesen, die ihr Auge nicht retten konnten. Der Chirurg habe zu ihr gesagt: «Maria, wir haben dein Leben gerettet. Ich weiss nicht, ob du dich daran erinnerst, dass du einen schweren Unfall hattest, aber nun bist du hier bei uns. Es war knapp, aber wir konnten dein Leben retten. Wir müssen dir aber mitteilen, dass du dein Auge verloren hast.» Da sie aber Formel-1-Fahrerin sei, brauche sie beide Augen, habe sie dem Arzt wütend erklärt.

Heute könne sie aber von sich behaupten, mehr zu sehen als vorher. «Ich sehe nun das Wesentliche. Zum Beispiel den Satz des Arztes: ‹Wir haben dein Leben gerettet.›»

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