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Hattrick von Hamilton – Rosbergs Missgeschick

Lewis Hamilton gewinnt den GP von Grossbritannien zum dritten Mal in Folge. Teamkollege Nico Rosberg wird zurückversetzt.

Triple geschafft: Lewis Hamilton gewinnt sein Heim-Rennen souverän. (10. Juli 2016)
Triple geschafft: Lewis Hamilton gewinnt sein Heim-Rennen souverän. (10. Juli 2016)
Ben Stansall, AFP
Max Verstappen wieder auf dem Podest: Der Niederländer zeigt ein starkes Rennen und wird nachträglich von der Jury auf Rang 2 gehievt.
Max Verstappen wieder auf dem Podest: Der Niederländer zeigt ein starkes Rennen und wird nachträglich von der Jury auf Rang 2 gehievt.
Ben Stansall, AFP
Turbulente Startphase: Der GP von Grossbritannien startet aufgrund von starken Regenfällen mit Safety-Car – die nasse Fahrbahn bereitet vielen Fahrern Mühe.
Turbulente Startphase: Der GP von Grossbritannien startet aufgrund von starken Regenfällen mit Safety-Car – die nasse Fahrbahn bereitet vielen Fahrern Mühe.
Clive Mason (Getty Images)
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Eine nasse Fahrbahn in der Formel 1 spielt im Kreis der Spitzenteams primär den Fahrern von Red Bull in die Hände. Dass 20 Minuten vor Beginn des Rennens über Silverstone ein Schauer niederging und den Auftakt hinter dem Safety-Car bewirkte, kam diesmal aber wohl auch der Führungsriege von Mercedes nicht ungelegen. Dank dem Regen war die Gefahr eines neuerlichen Rencontres zwischen den beiden Fahrern gebannt, im Kommandostand der Silbernen konnten sie das Geschehen auf den ersten Runden völlig entspannt mitverfolgen.

Lewis Hamilton gab über die gesamte Distanz zu keinerlei Klagen Anlass. Er fuhr nach der Freigabe des Rennens schnell einmal mit beruhigendem Vorsprung einsam an der Spitze. Der Brite feierte seinen vierten Sieg in seiner Heimat, nachdem er schon 2008 in Silverstone als Erster abgewinkt worden war. Mit seinem vierten Vollerfolg in der laufenden Saison verkürzte er den Rückstand in der WM-Gesamtwertung auf den führenden Nico Rosberg auf noch einen Punkt. Damit bietet sich ihm in zwei Wochen in Ungarn zum ersten Mal in diesem Jahr die Möglichkeit, aus eigener Kraft den Deutschen als Leader abzulösen.

Der fatale Funkspruch

Rosberg konnte sich nur knapp drei Stunden nach Rennschluss als Zweitplatzierter fühlen. Er wurde im Nachgang mit dem Zuschlag von 10 Sekunden auf seine Fahrzeit bestraft. Die Stewards sanktionierten damit Rosbergs Funksprüche mit den Ingenieuren in der Schlussphase des Grand Prix. In Sorge um das Getriebe hatte Rosberg die Techniker per Funk um Rat gebeten – und damit eine gemäss Reglement verbotene Hilfeleistung in Anspruch genommen. Nach dem Urteil stiess der bei Red Bull tätige 18-jährige Niederländer Max Verstappen auf Kosten Rosbergs auf Platz 2 vor.

Das Team Sauber ging wie befürchtet auch im zehnten Rennen der Saison leer aus. Der vom letzten Platz gestartete Felipe Nasr klassierte sich als Fünfzehnter. Marcus Ericsson, der nach seinem schweren Unfall tags zuvor im dritten freien Training von den Ärzten grünes Licht bekam und mit einem neuen Chassis ausrückte, schied wegen Elektrikproblemen aus.

SDA/ll

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