Zum Hauptinhalt springen

Hamilton im Glück

Nach dem Triumph von Lewis Hamilton in Monza hat die FIA aufgrund des Reifendrucks eine Untersuchung eingeleitet.

Sein Teamkollege und härtester Konkurrenz um den WM-Gesamtsieg, Nico Rosberg, erleidet in der zweitletzen Runde einen Getriebeschaden.
Sein Teamkollege und härtester Konkurrenz um den WM-Gesamtsieg, Nico Rosberg, erleidet in der zweitletzen Runde einen Getriebeschaden.
Olivier Morin, AFP
Marcus Ericsson im Sauber (Bild) fährt auf den neunten Platz und holt zwei WM-Punkte, Felipe Nasr wird 13.
Marcus Ericsson im Sauber (Bild) fährt auf den neunten Platz und holt zwei WM-Punkte, Felipe Nasr wird 13.
Luca Bruno, Keystone
1 / 2

Der 30-jährige Brite fuhr im Grand Prix von Italien nach seiner 49. Pole-Position, der elften im zwölften Saisonrennen, in seinem 160. WM-Rennen einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus und baute die WM-Führung um 25 auf nun 53 Punkte gegenüber Rosberg aus (252:199). Der Deutsche blieb beim Europa-Finale in diesem Sprintrennen nach 51 von 53 Runden an dritter Stelle liegend mit Feuer im Heck stehen.

Noch während der Siegerehrung kündigte die Rennleitung eine Untersuchung an, ob beide Mercedes und beide Ferrari mit zu wenig Luftdruck in den Reifen gestartet sind. Bei Ferrari gabs schon rasch Entwarnung, doch Sieger Hamilton musste bis um 18 Uhr zittern. Nach fast dreistündigen Beratungen und Anhörungen entschieden die Rennkommissäre, Mercedes für den Wert von 0,3 psi zu geringem Reifendruck nicht zu bestrafen.

Zweiter wurde in seinem ersten «Heimrennen» für Ferrari der Deutsche Sebastian Vettel mit schon 25 Sekunden Rückstand vor dem Williams-Mercedes-Duo mit Felipe Massa und Valtteri Bottas, die schon fast 50 Sekunden verloren und am Ende im Kampf um den letzten Podestplatz nur durch 0,3 Sekunden getrennt waren.

Irre Aufholjagd von Räikkönen

Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen, der erstmals seit April 2013 in China (auf Lotus) als Zweiter aus der ersten Reihe losfahren konnte, blieb am Start stehen und beendete seine Aufholjagd vom letzten Rang aus auf Platz 5.

Sauber-Fahrer Marcus Ericsson fuhr wie in den letzten beiden Rennen, in denen er jeweils Zehnter geworden war, wieder in die Punkteränge und wurde Neunter, nachdem er in der letzten Runde noch von Daniel Ricciardo im Red Bull-Renault überholt worden ist. Teamkollege Felipe Nasr musste schon nach einer Runde unplanmässig an die Box und klassierte sich schliesslich im 13. Rang.

Strafenrekord im Qualifying

Für einen Strafenrekord sorgten am Samstag nach dem Qualifying die Rennkommissäre: Für Motoren- und/oder Getriebewechsel wurden sechs Fahrer mit nicht weniger als 155 Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt. Es betraf dies Daniel Ricciardo (50 Plätze), Carlos Sainz und Daniil Kwjat (je 35), Max Verstappen (20), Fernando Alonso (10) und Jenson Button (5), dazu wurde auch Sauber-Fahrer Marcus Ericsson mit drei Plätzen wegen einer Behinderung von Nico Hülkenberg bestraft.

.

SI

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch