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Warum die Formel 1 sich schwertut mit der Herrschaft ihres Popstars

Lewis Hamilton holt seinen 6. WM-Titel und rückt dem Rekord von Michael Schumacher noch näher. Doch vom Heldenstatus ist der Brite kilometerweit entfernt.

Lewis Hamilton ist anders als die Konkurrenz – schräger, dunkelhäutig und vor allem besser. Foto: Mark Thompson (Getty Images)
Lewis Hamilton ist anders als die Konkurrenz – schräger, dunkelhäutig und vor allem besser. Foto: Mark Thompson (Getty Images)

Grand Prix der USA, Rang 2 für Lewis Hamilton, WM-Titel Nummer 6. Einer fehlt ihm noch zur Bestmarke von Lichtgestalt Michael Schumacher.

Aufregung deswegen, Euphorie gar? Nichts dergleichen. Die Gegner stöhnen auf ob der Überlegenheit des 34-Jährigen – ja die ganze Szene tut es. Die Formel 1 erlebt eine Phase sporthistorischen Ausmasses, die nach Superlativen schreit. Doch die Stimmung ist kühl statt hitzig wie zur Ferrari-Schumacher-Ära. Davon, ein Held zu werden wie manch Vorgänger, ist Hamilton kilometerweit entfernt. Das wird weder ihm noch seinem Team Mercedes gerecht – Gründe dafür gibt es aber allemal.

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