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Freitagstraining soll spannend werden

Die neu gegründete Vereinigung der Formel-1-Teams FOTA will dem ersten Trainingstag an den Grand-Prix-Wochenenden mehr Spannung verleihen. Idee: Eine Million für die schnellste Runde.

Attraktive Zeitfahren statt Feinabstimmung vor leeren Rängen: Die Team-Vereinigung FOTA strebt eine Aufwertung des Freitags-Trainings an.
Attraktive Zeitfahren statt Feinabstimmung vor leeren Rängen: Die Team-Vereinigung FOTA strebt eine Aufwertung des Freitags-Trainings an.
Keystone

«Es gibt eine Menge Ideen», sagte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh stellvertretend. So könnten die Trainings vor jedem Grand Prix um die halbe Dauer auf 45 Minuten verkürzt werden, zudem müssten die Autos mit speziellen Reifen ausgerüstet sein. Oder eine Million Dollar könnte für die schnellste Runde ausgeschüttet werden. «Es wäre ein Wettkampf, bei dem jeder versucht, die beste Zeit zu fahren», sagte Whitmarsh.

Gegenwärtig nutzen die Teams die zwei je 90 Minuten dauernden Trainings am Freitag für die optimale Abstimmung an den Autos fürs Qualifying und fürs Rennen und die Evaluation der Reifen. Die dabei erzielten Rundenzeiten sind nur bedingt aussagekräftig. Das Interesse der Zuschauer am ersten Trainingstag ist im Normalfall entsprechend gering. «Wir fragen uns, ob das Sinn macht. Hilft das der Show?», sagte Whitmarsh.

Die FOTA, die alle zehn Teams repräsentiert, will am Rande der bevorstehenden Grands Prix von Japan und China weiter über das künftige Format der Trainings am Freitag beraten. «Das Gute ist, dass die Leute begriffen haben, dass wir etwas tun müssen», sagte Whitmarsh weiter.

si/cal

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