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Ferrari dominieren Freitagstraining

Die Ferrari-Fahrer Felipe Massa und Kimi Räikkönen haben am ersten Trainingstag zum Grand Prix von Belgien ihre Hauptkonkurrenten vom Team McLaren-Mercedes klar hinter sich gelassen.

Die 90 Minuten am Vormittag waren durch etliche, wenn auch durchwegs harmlose Ausritte geprägt. Massa liess Räikkönen, der die drei letzten Rennen in Belgien gewonnen hatte, um mehr als 0,3 Sekunden zurück. Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen verloren sogar rund sechs Zehntel auf den Brasilianer, der in allen drei Sektoren der 7,004 km langen Strecke die besten Zwischenzeiten erreichte. Die höchste Geschwindigkeit wurde für Räikkönen mit 324 km/h gemessen. Der Finne war allerdings auch in der Boxengasse zu schnell. Innerhalb von 13 Minuten blieb er zweimal deutlich über der Limite von 60 km/h und wurde dafür mit insgesamt 4900 Euro gebüsst.

Der Ferrari gebärdet sich also in Francorchamps recht manierlich. Dies ist einigermassen erstaunlich, weil hier Reifen mit den beiden härtesten Gummimischungen verwendet werden. Sowohl in Silverstone als auch in Hockenheim hatten diese bei Ferrari mehr schlecht als recht funktioniert. Über mangelnden Grip beklagten sich derweil die BMW-Sauber-Fahrer. Kubica und Heidfeld mussten sich mit den Plätzen 11 und 12 begnügen. Einem weiteren Debakel steuert Honda entgegen. Jenson Button und Rubens Barrichello landeten abgeschlagen auf den letzten Plätzen.

Der für den Nachmittag angekündigte Regen traf ein, allerdings in moderater Form. Nach einer Viertelstunde des zweiten Trainings begann es zu nieseln, und nach weiteren zehn Minuten war die Piste nass, was zu einer längeren Unterbrechung des Betriebs führte. Die Trockenreifen durch Intermediates zu ersetzen, war indes nie ein Thema.

Die besten Zeiten des Vormittags wurden nicht mehr erreicht, obwohl diese rund zwei Sekunden über jenen des Vorjahrs lagen. Gültige Rückschlüsse auf das Kräfteverhältnis liessen sich wie schon oft an Freitagen nicht ziehen. Immerhin deutete der am Nachmittag auf Platz 1 geführte Fernando Alonso an, dass er die Schwächen des Renault auf der fahrerisch anspruchsvollen Strecke in den Ardennen einigermassen wettzumachen vermag. Heidfeld als Zehnter und Kubica als Elfter schienen die am Vormittag zutage getretenen Ungereimtheiten noch nicht ausgeräumt zu haben.

si/cal

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