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Die «Swiss Miss» fährt immer schneller

Simona de Silvestro hat in der Indycar-Serie ihren ersten Podestplatz geschafft. Die Thuner Pilotin heizt der Konkurrenz immer mehr ein.

Ein Meilenstein in der noch jungen Karriere: Simona de Silvestro fährt in Houston aufs Podest.
Ein Meilenstein in der noch jungen Karriere: Simona de Silvestro fährt in Houston aufs Podest.
Keystone

Simona de Silvestro war nach ihrem zweiten Platz beim ersten Rennen der Indycar-Serie in Houston, Texas, überglücklich. «Auf diesen Tag habe ich lange gewartet. Das Auto war schon das ganze Wochenende gut zu fahren», erklärte die italienisch-schweizerische Doppelbürgerin, die von Rang 5 aus gestartet war. Im Ziel musste sie lediglich dem Neuseeländer Scott Dixon den Vortritt lassen, Dritter wurde der Brite Justin Wilson.

Damit hat sich «the Swiss Miss», wie sie in den USA mitunter genannt wird, nicht nur weiteren Respekt bei der überwiegend männlichen Konkurrenz geholt, sondern auch eine gute Basis geschaffen, den Vertrag beim technisch versierten und ohnehin seriösen Team KV Racing verlängern zu können.

Bald ganz oben auf dem Podest?

Im zweiten Rennen in Houston am Sonntag lief es der Thunerin mit ihrem Chevrolet weniger gut. Als sie an zwei Konkurrenten vorbeiziehen wollte, landeten diese im Reifenstapel. Die Schweizerin fing sich eine Durchgangsstrafe ein und landete schliesslich im zehnten Rang. In der Gesamtwertung ist sie auf dem 15. Rang von 40 Fahrern klassiert.

Doch auch nicht so glückliche Manöver sind wichtige Erfahrungen für die Frau, die ja erst 24-jährig ist. Dass die Pilotin über Talent verfügt, ist der grossen amerikanischen Fangemeinde von Indycar-Rennen schon länger bewusst. Peter Wyss, der Co-Chefredaktor der «Automobil-Revue», hat jüngst in der «NZZ am Sonntag» festgestellt: «Sie ist eine harte und ehrgeizige Frau, aber um zu siegen, braucht sie noch mehr Erfahrung und absolutes Vertrauen in sich und ihr Auto.»

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