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«Die Mädchen waren doch Teil der Show»

Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat die Abschaffung der Grid Girls bei der Startaufstellung scharf kritisiert. Er steht mit seiner Meinung nicht alleine da.

Diese Bilder gehören der Vergangenheit an: Nummern-Girls beim GP von Monza in Italien. (3. September 2017)
Diese Bilder gehören der Vergangenheit an: Nummern-Girls beim GP von Monza in Italien. (3. September 2017)
Srdjan Suki, Keystone
Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat die Abschaffung der Models beim Start scharf kritisiert.
Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat die Abschaffung der Models beim Start scharf kritisiert.
Phil Noble, Keystone
Ein Lächeln beim GP von Australien in Melbourne – diese Bilder gehören nun der Vergangenheit an. Die Formel 1 verzichtet künftig auf die Nummern-Girls. (März 2017)
Ein Lächeln beim GP von Australien in Melbourne – diese Bilder gehören nun der Vergangenheit an. Die Formel 1 verzichtet künftig auf die Nummern-Girls. (März 2017)
Diego Azubel, Keystone
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Bernie Ecclestone meldete sich nach der Abschaffung der Nummerngirls beim Start zu WM-Läufen in der Königsklasse zu Wort. «Diese Mädchen waren doch Teil der Show. Die Fans lieben den Glamour», erklärte Ecclestone im Interview der britischen Zeitung «The Sun». Er könne nicht erkennen, wie ein gut aussehendes Mädchen, das mit einem Fahrer und einer Nummer vor einem Formel-1-Auto stehe, jemanden stören würde. Der 87-Jährige fügte vielsagend bei, dass Grossbritannien momentan «etwas prüde» werde.

Die neue Formel-1-Führung hatte die Abschaffung der Models damit begründet, dass sich die Gesellschaft gewandelt habe und dass dieser Brauch nicht mehr zeitgemäss sei.

Enttäuschte Grid Girls

Der durchaus mutige Schritt der Verantwortlichen sorgte allerdings für grosse Kritik bei den Motorsport-Fans, Fahrern und bei den Models selbst. «Wir haben deswegen unsere Jobs verloren», sagte Lauren-Jade Pope in der britischen Boulevardzeitung. Und sie fuhr gereizt fort: «Es sollte doch unsere Entscheidung sein, als was wir arbeiten.»

Lizzie Cundy, ein früheres Grid Girl, meinte gegenüber dem TV-Sender ITV, dass «es vermutlich der beste Job gewesen ist, den ich je gemacht habe.» Sie hätten alle so viel Spass und eine tolle Zeit gehabt. Angesichts des sogenannten Macho-Umfeldes in der Königsklasse mag die weitere Aussage der Britin doch erstaunen: «Niemand hat uns dort herabgesetzt oder belästigt.»

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