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«Button sollte entführt werden»

Grossbritanniens Formel-1-Legende Jackie Stewart glaubt, dass der erfolglose Überfall auf McLaren-Pilot Jenson Button in Brasilien von langer Hand geplant war.

Hinter Panzerglas: Jenson Button.
Hinter Panzerglas: Jenson Button.
Keystone

«Diese Drogenbarone dort vor Ort bringen niemanden um. Sie entführen die Leute lieber, um die Grosskonzerne, die mit den Opfern in Verbindung stehen, zu erpressen», sagte der frühere Weltmeister Stewart nach dem zweitletzten Saisonrennen in Interlagos bei São Paulo. Button steht bei Mobil 1 und Vodafone als Werbeträger unter Vertrag und hätte den Banditen nach Stewarts Einschätzung ein hohes Lösegeld eingebracht. Stewart selbst besteht seit Jahren auf umfassenden Personenschutz, wenn er in Brasilien weilt.

Jenson Button wurde am Samstagabend in seinem gepanzerten Mercedes von sechs Unbekannten mit Maschinengewehren bedroht, als er zusammen mit seinem Vater John von der Strecke zurück ins Hotel fuhr. Seinem Chaffeur, einem ausgebildeten Polizisten, gelang es, den Banditen mit einem halsbrecherischen Manöver zu entkommen. «Mein Fahrer hat ungefähr fünf Autos gerammt. Wir fuhren quasi über die hinweg», so Button gegenüber der britischen Zeitung «Mail on Sunday».

Neben dem abtretenden Champion wurden in Brasilien auch drei Ingenieure des Sauberteam überfallen. Sie hatten weniger Glück als Button und mussten den bewaffneten Räubern all ihre Wertsachen überlassen. Einem Sauber-Angestellten hielt einer der Verbrecher sogar eine Maschinenpistole an die Schläfe.

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