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Bernie Ecclestone steht vor dem Rücktritt

Der Formel-1-Geschäftsführer will nach Angaben von britischen Medien noch in dieser Woche zurücktreten. Der 86-Jährige hat die Königsklasse des Motorsports zu einem Milliardengeschäft entwickelt.

«Bin einfach weg»: Bernie Ecclestone am Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel am 21. Januar 2017, einem seiner letzten öffentlichen Auftritte. Die neuen Besitzer der Formula One Group haben den viele Jahre omnipräsenten Chef der Königsklasse von einem Tag auf den nächsten entmachtet.
«Bin einfach weg»: Bernie Ecclestone am Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel am 21. Januar 2017, einem seiner letzten öffentlichen Auftritte. Die neuen Besitzer der Formula One Group haben den viele Jahre omnipräsenten Chef der Königsklasse von einem Tag auf den nächsten entmachtet.
Jure Makovec, AFP
Galt als Napoleon der Formel: Bernie Ecclestone anlässlich der FIA-Generalversammlung in Wien. (2. Dezember 2016)
Galt als Napoleon der Formel: Bernie Ecclestone anlässlich der FIA-Generalversammlung in Wien. (2. Dezember 2016)
Herbert Neubauer, Keystone
In der alljährlichen Liste der reichsten Briten, die von der «Sunday Times» erstellt wird, belegt Ecclestone regelmässig die vorderen Plätze.
In der alljährlichen Liste der reichsten Briten, die von der «Sunday Times» erstellt wird, belegt Ecclestone regelmässig die vorderen Plätze.
Tobias Hase, Keystone
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Laut «Times», BBC und Sky Sport steht der Formel-1-Chef Bernie Ecclestone unmittelbar vor seinem Rücktritt. Der Schritt stehe im Zusammenhang mit der Übernahme der Rennserie durch den US-Konzern Liberty Media. Demnach wird es zahlreiche personelle Veränderungen in der Geschäftsführung der Formel 1 geben.

Der 86-jährige Ecclestone bestimmt seit 40 Jahren die Geschicke in der Königsklasse des Motorsports und machte die Serie zu einem Milliardengeschäft. In der vergangenen Woche hatten die Aktionäre von Liberty Media dem Kauf der Mehrheitsanteile an der Rennserie zugestimmt. Anschliessend erteilte auch der Weltverband FIA grünes Licht für die Übernahme. Nur die EU-Wettbewerbshüter könnten das Geschäft noch stoppen.

Spekulation um Nachfolge

Insgesamt soll Liberty Media für die Mehrheit 4,4 Milliarden Dollar (etwa 3,93 Milliarden Euro) zahlen. Zudem sollten Schulden von 4,1 Milliarden Dollar übernommen werden. Der Liberty-Anteil soll auf 35,3 Prozent wachsen, das Stimmrecht vollständig bei dem US-Konzern liegen. Bisheriger Hauptgesellschafter war seit 2005 das Finanzunternehmen CVC, das Ecclestone als Geschäftsführer eingesetzt hatte.

Gemäss der Fachzeitschrift «Auto Bild Motorsport» soll der ehemalige Weltmeister-Macher von Michael Schumacher, Ross Brawn, Ecclestones Nachfolger werden.

si/nag

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