Ein weiteres Kapitel in Aegerters Erfolgsgeschichte

Klaus Zaugg und Werner J. Haller haben die Karriere von Dominique Aegerter in Buchform aufgearbeitet. Sie zeichnen Aegerters Weg vom Töfflibueb bis zum GP-Sieger nach.

Klaus Zaugg, Werner J. Haller: «Dominique Aegerter – Ein Leben als Rennfahrer». <a href="http://www.schuerch-druck.ch" target="_blank">Druckerei Schürch AG, Huttwil</a>

Klaus Zaugg, Werner J. Haller: «Dominique Aegerter – Ein Leben als Rennfahrer». Druckerei Schürch AG, Huttwil

(Bild: zvg)

Der Rohrbacher Töffpilot Dominique Aegerter rast in atemberaubendem Tempo durchs Leben. Beim Grand-Prix-Final in Valencia schoss er auf der Zielgeraden mit 280 Stundenkilometern an den Zuschauern vorbei. Im vergangenen Sommer, am 13. Juli, gewann der Oberaargauer auf dem Sachsenring sein erstes Moto-2-Rennen. Rohrbach stand kopf, als Aegerter später im Helikopter einschwebte.

108 Seiten voller Anekdoten

Rechtzeitig vor Weihnachten ist ein reich illustriertes Buch erschienen, das sich mit der erstaunlichen Karriere des 24 Jahre alten Berners befasst. Auf 108 Seiten zeichnen die Autoren Klaus Zaugg und Werner J. Haller Aegerters Weg vom Töfflibueb bis zum GP-Sieger nach. In verschiedenen Kapiteln erzählen die beiden Chronisten zum Teil witzige, zum Teil nachdenkliche Anekdoten.

So erfahren die Leser, was genau Klein-Domi mit seinem Brabbeln mitteilen wollte, als er zum ersten Mal auf einer 50-ccm-Maschine sass. Um es vorwegzunehmen: «Cha nid grämse, cha nid grämse», schrie der Lausbub, der später zu einem der attraktivsten Piloten des gesamten GP-Zirkus wurde – «One of the sexiest men on two wheels», schreibt der Autor überschwänglich.

Traurig dagegen stimmt der Abschnitt über den Unfall seines Teamkollegen Shoya Tomizawa. Der Japaner verunglückte beim GP von San Marino tödlich. Die gemeinsame Geburtstagsparty hatten sie schon geplant.

Fortsetzung folgt?

Handelt es sich beim Sportbuch «Dominique Aegerter – Ein Leben als Rennfahrer» um den ersten Band? «Wir werden das Buch sicher um weitere Kapitel ergänzen, sollte Aegerter nächste Saison im Schweizer Dream-Team mit Tom Lüthi Weltmeister werden», sagt Werner J. Haller und lacht. Der 45 Jahre alte Motorradrennsport-Experte und Zaugg hatten vor vier Monaten die Idee, ein Buch über den Rohrbacher zu schreiben. «Um Aegerter ist ein Hype entstanden», sagt Haller.

Und was sagt Dominique Aegerter über das Buch? «Ich habe riesengrosse Freude daran. Über die meisten Rennfahrer wird erst ein Buch geschrieben, wenn ihre Karriere zu Ende ist.»

Berner Zeitung

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