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«Mir als Schweizer tut der deutsche Erfolg brutal weh»

Nur die Deutschen selbst hatten sich den EM-Titel im Handball zugetraut. Wie Andy Schmid, der «Mister Bundesliga» aus der Schweiz, diesen Erfolg einschätzt.

Hoch soll er leben! Trainer Dagur Sigurdsson wird von seinen Spielern nach dem 24:17-Sensationssieg gegen Spanien gefeiert.
Hoch soll er leben! Trainer Dagur Sigurdsson wird von seinen Spielern nach dem 24:17-Sensationssieg gegen Spanien gefeiert.
Keystone
Hendrik Pekeler, Teamkollege von Andy Schmid bei den Rhein-Neckar Löwen, setzt sich im Final kraftvoll durch.
Hendrik Pekeler, Teamkollege von Andy Schmid bei den Rhein-Neckar Löwen, setzt sich im Final kraftvoll durch.
Keystone
Jubel ohne Grenzen: Die deutschen Spieler feiern den Sensationssieg.
Jubel ohne Grenzen: Die deutschen Spieler feiern den Sensationssieg.
Keystone
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Der 24:17-Sieg gegen den haushohen Favoriten Spanien, gegen den die Deutschen in den Gruppenspielen noch verloren hatten, war die Krönung und animierte auch die deutschen Medien. «Schlandball», «Triumph der deutschen Handball-Mauer», «Deutschland rockt Europa». Dies nur drei der Schlagzeilen, welche am Tag nach dem Final versuchen, das deutsche Handball-Märchen in Worte zu fassen. Niemand hatte das Team von Dagur Sigurdsson vor dem Turnierstart auf dem Radar gehabt, nicht einmal unter den erweiterten Favoriten. Auch Andy Schmid, der Stratege der Rhein-Neckar Löwen, hätte keinen Rappen auf die deutsche Auswahl gesetzt: «Ich hätte damit gerechnet, dass sie nach der Vorrunde nach Hause kommen. Dieser Titelgewinn ist eine Riesenüberraschung und grenzt an eine Sensation.»

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