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Mindestens EM-Silber für Schweizer Degenfechter

Die Schweizer Degenfechter stehen zum dritten Mal in Folge im EM-Final des Teamwettbewerbs.

In Strassburg treffen Max Heinzer, Fabian Kauter, Benjamin Steffen und Peer Borsky am Abend auf die als Nummer 5 gesetzten Spanier. Spanien setzte sich in den Halbfinals gegen Russland durch, das zuvor überraschend den topgesetzten Weltmeister Ungarn ausgeschaltet hatte.

Die als Nummer 2 gesetzten Schweizer streben den dritten EM-Titelgewinn in Serie an. Sie starteten in den Achtelfinals mit einem 30:26-Erfolg über Dänemark. Dann setzten sich die Schweizer in den Viertelfinals gegen Israel (Nummer 7) mit 39:32 durch.

Spektakulär verlief vor allem der siegreiche Halbfinal der Schweizer gegen die Ukraine (35:34 n.V.). Der dreifache Einzel-EM-Dritte Max Heinzer übernahm als Schlussfechter mit einem Fünfpunkte-Rückstand (18:23). Und setzte dann gegen Bogdan Nikischin, dem er schon 2012 und 2013 im Final des GP Bern das Nachsehen gegeben hatte, zur grossen Aufholjagd an. Mit einem Offensiv-Feuerwerk stellte der ungemein spritzige Heinzer auf 32:29. Freilich musste sich Heinzer bei einer kurzen Verschnaufpause auch viel Eisspray auf seinen lädierten rechten Zeigfinger sprühen lassen.

Nikischin vermochte nochmals zurückzukommen, holte mit vier Treffern in Folge die Führung für die Ukraine zurück. Doch Heinzer rettete fünf Sekunden vor Ablauf der regulären Fechtzeit die Schweiz mit dem Ausgleich zum 34:34 noch in die Verlängerung. Die Ukrainer erhielten für den "sudden death" den Vorteil zugesprochen, wodurch Heinzer gezwungen war, einen Einzeltreffer zu realisieren. Andernfalls wären die Schweizer in das Gefecht um Platz 3 verwiesen worden. Dies gelang dem Schwyzer auf spektakuläre Weise bereits 39 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung. Am Ende lautete Heinzers Bilanz im Duell gegen den Weltranglisten-Vierten Nikischin 17:11.

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