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Michael Walchhofers zweiter Sieg im Super-G

Der 34-jährige Salzburger Michael Walchhofer spielte beim zweiten Super-G der Saison seine ganze Routine aus. Er siegte mit 0,28 Sekunden vor Ted Ligety (USA) und 0,75 Sekunden vor Werner Heel (It).

Die Schweizer mussten sich in Val d'Isère bei diesem Rennen unter schwierigen Wetterbedingungen mit diffusen Sichtverhältnissen geschlagen geben. Didier Cuche kam als ihr Bester nicht über den neunten Platz hinaus. "Für mich war die Ausgangslage nicht top", sagte Cuche, "denn wenn man sich nicht ganz fit fühlt, ist das Fahren bei solch schlechten Bedingungen doppelt schwierig. Aber es war ja für alle gleich schlecht und immerhin bin ich im Ziel und habe gepunktet."

Cuche fühlte sich bei seiner Fahrt sichtlich nicht wohl. Neben den diffusen Lichtverhältnissen machten ihm die Folgen seines Sturzes vom Hangbefahren am Donnerstag zu schaffen (Nacken- und Rückenschmerzen). Cuche kam mit 1,67 Sekunden Rückstand ins Ziel -- exakt wie Bode Miller (USA) danach. Didier Défago (12.) und Silvan Zurbriggen (14.) hielten ihre Rückstände mit 1,83 und 2,07 Sekunden einigermassen in Grenzen.

Es war wahrlich ein K.o.-Super-G der Männer in Val d'Isère. Bei schlechten Sichtverhältnissen wegen leichtem Schneefall hatten viele Fahrer ihre Mühe mit der höchst anspruchsvollen Piste, letztlich klassierten sich von 68 Gestarteten nur deren 36. Auf dieser Liste der Ausgefallenen war auch Carlo Janka, der eine Bodenwelle übersah, abhob und das nächste Tor verpasste. Das war sein zweiter Ausfall am zweiten Tag am Ort, wo er seine grossen Ski-Triumphe gefeiert hatte - und wohin er als dreifacher Sieger von Beaver Creek (USA) angereist war.

Mit Startnummer 17 hatte Michael Walchhofer die Führung übernommen und nicht mehr abgegeben. Für den Salzburger ist es nach Gröden (am 17. Dezember 2004) erst der zweite Weltcupsieg im Super-G. Insgesamt hält Walchhofer nun bei 15 Weltcup-Erfolgen. Auch seine österreichischen Landsleute wussten zu überzeugen: Hinter Ligety und den Italienern Werner Heel und Patrick Staudacher, platzierten sich Benjamin Raich und Mario Scheiber als 5. und 6.

Val d'Isère (Fr). Weltcup-Super-G der Männer. Schlussklassement: 1. Michael Walchhofer (Ö) 1:20,78. 2. Ted Ligety (USA) 0,28 zurück. 3. Werner Heel (It) 0,75. 4. Patrick Staudacher (It) 1,14. 5. Benjamin Raich (Ö) 1,17. 6. Mario Scheiber (Ö) 1,19. 7. Aksel Lund Svindal (No) 1,43. 8. Ales Gorza (Sln) 1,65. 9. Didier Cuche (Sz) und Bode Miller (USA) 1,67.

11. Marcel Hirscher (Ö) 1,70. 12. Didier Défago (Sz) 1,83. 13. Manfred Mölgg (It) 1,95. 14. Silvan Zurbriggen (Sz) 2,07. 15. Gauthier de Tessières (Fr) 2,19. Ferner: 23. Marco Büchel (Lie) 3,10. 25. Ambrosi Hoffmann (Sz) 3,32. -- Ausgeschieden: u.a. Carlo Janka (Sz), Tobias Grünenfelder (Sz), Beat Feuz (Sz).

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