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Massa-Comeback, Renault-Verkauf

Der französische Automobilkonzern Renault wird einen "grossen Teil" der Anteile an seinem Formel-1-Team an den Luxemburger Investor Gerard Lopez verkaufen, aber gemeinsam mit ihm den Rennstall 2010 unter dem Namen Renault weiterführen.

Das gab der Konzern am Mittwoch bekannt. Zugleich bestätigte Renault, dass nicht nur der eigene Rennstall, sondern weiterhin auch das Red-Bull-Team von Vize-Weltmeister Sebastian Vettel mit Motoren beliefert wird.

Über die genaue Höhe des Anteils, den Lopez mit seiner Firma Genii übernimmt, machte Renault keine Angaben, es soll sich aber um rund 75 Prozent des Teams handeln. Als Pilot bereits unterschrieben hat der diesjährige BMW-Sauber-Fahrer Robert Kubica.

Ein anderer ehemaliger Sauber-Pilot kehrte 143 Tage nach seinem schweren Unfall ins Cockpit zurück: Felipe Massa. Der Brasilianer hatte sich das Comeback noch vor Jahresende gewünscht, und entsprechend froh zeigte er sich nach seinen 30 Runden in einem Ferrari aus dem Jahr 2007 auf der hauseigenen Strecke in Mugello (It).

Massa war am 25. Juli im Qualifying zum Grand Prix von Ungarn mit seinem Ferrari schwer verunglückt. Eine 800 Gramm schwere Metallfeder vom BrawnGP-Boliden seines Landsmanns Rubens Barrichello krachte an seinen Helm, worauf Massa ungebremst mit 190 km/h in einen Reifenstapel raste.

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