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Markus Vogel gelingt ein Exploit

Der Nidwaldner Markus Vogel zeigte im ersten Lauf des Weltcup-Slaloms in Bansko in Bulgarien eine nie erwartet starke Leistung. Mit Nummer 49 setzte sich der Innerschweizer auf Platz 8.

In Abwesenheit von Silvan Zurbriggen schien in Bansko für die Schweizer kein Spitzenplatz möglich, doch bei Halbzeit sieht es verheissungsvoll aus. Vogel verlor lediglich 74 Hundertstel auf die Bestzeit des Österreichers Mario Matt. nur gut drei Zehntel liegt der 27-jährige Innerschweizer hinter dem drittplatzierten Schweden André Myhrer. Vogel hat in diesem Winter, seinem bisher besten überhaupt, schon zweimal aufhorchen lassen. 13. wurde er in Val d'Isère, 15. in Schladming.

Neben Vogel schafften auch der Bündner Marc Gini als 20. und der Walliser Justin Murisier als 29. die Qualifikation für den zweiten Lauf.

An der Spitze liegen zwei Österreicher. Es führt Mario Matt, 12 Hundertstel vor Reinfried Herbst. Matt scheint auf dem Weg zurück an die absolute Weltspitze. Der 31-jährige Tiroler, 2001 und 2007 Weltmeister im Slalom, hatte zu Beginn der Saison mit hohen Nummern starten müssen, nachdem er im Winter zuvor nie auf Touren gekommen war. Mit Nummer 43 erkämpfte er sich aber in Adelboden den 4. Platz, und auch zuletzt an der WM in Garmisch wurde er Vierter, was ihm wieder eine bessere Startnummer eingetragen hat. Diese nutzte er in Bansko resolut. Mit der 12 setzte sich Matt an die Spitze.

Weltcup-Slalom der Männer in Bansko. 1. Lauf: 1. Mario Matt (Ö) 54,21. 2. Reinfried Herbst (Ö) 0,12 zurück. 3. André Myhrer (Sd) 0,39. 4. Michael Janyk (Ka) 0,43. 5. Stefano Gross (It) 0,56. 6. Cristian Deville (It) 0,63. 7. Jean-Baptiste Grange (Fr) 0,68. 8. Markus Vogel (Sz) 0,74. 9. Manfred Pranger (Ö) 0,79. 10. Felix Neureuther (De) und Axel Bäck (Sd) 0,89. Ferner: 20. Marc Gini (Sz) 1,71. 29. Justin Murisier (Sz) 2,29. - Ausgeschieden u.a.: Ivica Kostelic (Kro), Reto Schmidiger (Sz) und Marc Berthod (Sz).

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