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«Man muss uns nicht sagen, was zu tun ist»

«Die grössten Feinde eines Sportlers sind Faulheit und Eifersucht», sagt Slawa Bykow. Foto: Raffael Waldner (13Photo)

Morgen Sonntag endet in Moskau die Fussball-WM mit dem Final. ­Betrachtet die Welt Russland nach den vergangenen viereinhalb Wochen mit anderen Augen?

Haben die Besucher tatsächlich die Realität erlebt?

Wie reagieren Sie, wenn es heisst, Russlands Präsident Wladimir Putin sei ein Diktator?

Stört es Sie, wenn das russische ­System ausserhalb des Landes stark hinterfragt und kritisiert wird?

Und wie war das im Fall von Russland mit der Annexion der Krim?

Oder was ist mit dem Syrien-Krieg, wo sich Russland beteiligt?

War die WM nicht einfach eine ­Propagandaveranstaltung für Putin?

Sie kennen Putin seit Ihrer Zeit als Trainer der russischen Eishockey-­Nationalmannschaft. Wie ist er?

Sie besitzen seit 2003 auch den Schweizer Pass.

Wie verfolgen Sie Spiele der Schweizer Mannschaft? Wie ein Fan?

Die Schweizer lösten eine Debatte aus, als Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri den Doppeladler zeigten.

«Die wahren Freunde streicheln einen nicht nur, sie sagen auch, wenn ihnen etwas nicht gefällt.»

War das hier für Sie der Fall?

Und wenn Sie heftig provoziert werden, vor und während des Matchs?

Haben Sie sich nie provozieren lassen?

Nett gesagt: etwas besser.

Aber die Provokationen der Serben gegen die Schweizer waren übel und nicht auf den Sport bezogen.

Dafür fehlten den Schweizern im Achtelfinal die Emotionen.

Was ist Ihre Antwort?

Was?

Warum?

Unabhängig davon, wie der Gegner heisst?

Nein.

Kann man diesen Ehrgeiz, diesen Hunger trainieren?

Aber wenn ein 15-Jähriger ständig hört, wie talentiert er ist, hilft das auch nicht gerade.

Was haben Sie in Ihrer Jugend gelernt?

Wann zeigt sich das?

In der Schweiz hat die Schule aber für die meisten Vorrang.

Waren Sie ein guter Schüler?

Wer gewinnt den WM-Final?