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Lugano mit starkem Mitteldrittel

Gelungener Einstand für Philippe Bozon: Luganos zuletzt unter Kent Johansson ausser Rand und Band geratene Startruppe fertigte den EV Zug 5:0 ab.

In den letzten Wochen hatte Luganos Toplinie die Offensivproduktion praktisch eingestellt, zahlreiche Kenner nahmen sogar den Begriff "Arbeitsverweigerung" in den Mund. Diese Reihe war damit massgeblich mitverantwortlich an fünf Niederlagen in Serie und in letzter Konsequenz auch an der Entlassung des ehemaligen Klubidols Johansson.

Bei der Premiere unter Bozon, einem anderen ehemaligen Publikumsliebling an den Gestaden des Ceresio, zeigten sich die Söldner der Südtessiner nun nach torlosem Startdrittel deutlich inspirierter. Mit vier Treffern innert elf Minuten (22. - 33.) sorgten die "Bianconeri" für klare Verhältnisse, der Schweizer Olympia-Teilnehmer Hnat Domenichelli (1 Tor/3 Assists) und Topskorer Randy Robitaille (2 Tore/2 Assists) waren an allen vier Treffern beteiligt. Nicht nur Johansson dürfte sich über die eklatante und rasche Leistungssteigerung seiner ehemaligen Spieler gewundert haben.

Den Zugern muss die dritte Auswärts-Niederlage in Serie vor allem wegen der Art und Weise ihres Entstehens zu denken geben: Wie schon beim 4:7 in Davos vor einer Woche kompromittierten sie ihre Erfolgschancen durch ein Drittel voller Aussetzer. Das einzige Positivum war, dass sie im Startdrittel dem Führungstreffer näher gestanden waren.

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