Sclabas, Tefera und eine neue Strecke

Der 28. Stein­hölzlilauf bildete den Abschluss der Berner Laufsaison 2017. Die Tagessiege über die 10-km-Hauptdistanz gingen an Mekonen Tefera und Nicole Egger. Beim Kurzlauf brillierte Delia Sclabas.

Im verschneiten Wald: Die Spitze  mit  Sieger Mekonen Tefera (l.).

Im verschneiten Wald: Die Spitze mit Sieger Mekonen Tefera (l.). Bild: Martin Jörg

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Für Delia Sclabas gehört der Steinhölzlilauf zum jährlichen Wettkampfprogramm. Seit Mädchenzeiten ist sie dabei, und diesmal wiederholte die U-20-Europameisterin über 3000 m und Duathlon-Junioren-Weltmeisterin ihren Vorjahrestriumph auf der Kurzstrecke über 5 km. «Eine abwechslungsreiche, schöne Strecke mit zwei anspruchsvollen Aufstiegen», hob sie hervor.

Die 17-Jährige nahm der zweitplatzierten Sina Michael 2:14 Minuten ab. Nur vier Männer waren vor ihr im Ziel. «Das war ein guter Formtest auf den nächsten Sonntag», sagte Sclabas. Dann möchte sie an der Cross-Europameisterschaft um die Medaillen laufen.

Dreikampf bei der Elite

Mehr Spannung ergab sich im stets erstaunlich besetzten Elitefeld. Bei den Männern hatte Andreas Kempf, der Halbmarathon-Team-Europameister des letzten Sommers und langjährige Anwohner an der Strecke, seine Ambitionen formuliert. Es reichte nicht. In der Schlussphase der 10 km vermochte er den Antritt des gebürtigen Äthiopiers Mekonen Tefera aus Herrenschwanden nicht zu kontern.

Dennoch zeigte sich Kempf zufrieden: «Ich konnte das hohe Tempo lange halten, aber Mekonen war leicht stärker.» Er seinerseits verfügte über mehr Reserven als der drittplatzierte Langenthaler Fabian Kuert. Bei den Frauen setzte sich über die 10 km Nicole Egger durch. Das Kurzstreckenrennen der Männer ging an Timo Hei­niger.

Prominenz als Fans

Der Steinhölzlilauf zeichnete sich einmal mehr als Lauffest im familiären Rahmen mit exzellenter Beteiligung aus. Die Familie Mathys etwa war zu zehnt und in drei Generationen mit dabei – mit Christian Mathys, dem 10-km-Fünften, als Bestklassiertem. Bewährt hat sich die neue Strecke. Als fordernd, abwechslungsreich und reizvoll mit Passagen durch den spätherbstlich frisch verschneiten Wald wurde sie bezeichnet. (Berner Zeitung)

Erstellt: 04.12.2017, 18:14 Uhr

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