Kugelstösser trifft Kampfrichter, dieser stirbt

In Prag wurde ein Schiedsrichter bei einem Leichtathletik-Event von einer Kugel getroffen, obwohl er noch ausweichen wollte.

Einem Schiedsrichter wurde in Prag ein missglückter Wurf im Kugelstossen zum Verhängnis.

Einem Schiedsrichter wurde in Prag ein missglückter Wurf im Kugelstossen zum Verhängnis. Bild: Keystone

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Eine Meldung aus Prag erschüttert die Sport-Welt: Bei einem Leichtathletik-Hallenwettbewerb ist ein Schiedsrichter durch einen missglückten Wurf im Kugelstossen ums Leben gekommen. Das Nachrichtenportal «Novinky.cz» berichtete am Sonntag, ein jüngerer Wettkämpfer habe den 76-Jährigen in den Brustkorb getroffen.

Der als erfahrener Schiedsrichter geltende Mann habe noch vergeblich auszuweichen versucht. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche einer anwesenden Ärztin und mehrerer Helfer sei der Mann noch in der Halle gestorben. Nach 50 Minuten mussten die Retter ihn für tot erklären. Der Wettkampf wurde daraufhin abgebrochen.

Unglückliche Umstände

«Es war ein unglücklicher Unfall», sagte Martin Svoboda, Direktor des Wettkampfs. «Einer der jüngeren Athleten warf seine Kugel so, dass sie in den Randsektor flog, wo der Schiedsrichter war. Dieser versuchte zwar im letzten Moment noch auszuweichen, schaffte es aber leider nicht mehr», ergänzte Svoboda. (sda)

Erstellt: 14.01.2018, 16:39 Uhr

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