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Kambundji: Ihr Team, ihr Kraftort, ihre Familie

Mit einem Missgeschick an der Heim-EM 2014 eroberte Mujinga Kambundji die Herzen der Schweiz. Mit dem Überraschungs-Coup an der WM in Doha hievt sie sich in einen exklusiven Kreis von Sprint-Medaillengewinnerinnen.

Monica Schneider, Marco Oppliger
«Hölle froh», «hölle gfreut», «hölle schön», und: «hölle müed»: Mujinga Kambundji, im Leichtathletik-Himmel.
«Hölle froh», «hölle gfreut», «hölle schön», und: «hölle müed»: Mujinga Kambundji, im Leichtathletik-Himmel.
Valdrin Xhemaj, Keystone

Der erste Moment zurück im ­Hotel, allein. «Erst da habe ich es gecheckt», sagt Mujinga Kambundji. Nun ist bereits ein Tag vergangen seit dem Coup, wieder zurück im Hotel, allein. Nicht ganz. Mit der Bronze­medaille. «Hölle froh», «hölle gfreut», «hölle schön», und: «hölle müed».

Kambundji (27) ist seit einiger Zeit schon bei sich angekommen, nun ist sie es auch in ihrem Traum. Ein halbes Leben lang ist sie als Athletin unterwegs, hat Fortschritte gemacht, Rückschläge erlitten, hat immer weiter gesucht, ist dem Ideal immer näher gekommen. Dann war Mittwochabend. Final. Erster WM-Final.

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