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Die Lehre aus der Leere

Die Leichtathletik-EM kostet die Stadt Zürich mehr als geplant. Alles kein Problem?

Ein leerer Letzigrund ist kein gutes Standortmarketing. Foto: Reto Oeschger
Ein leerer Letzigrund ist kein gutes Standortmarketing. Foto: Reto Oeschger

Noch ist die dünne Linie auf Zürichs Strassen sichtbar, die die Marathon­strecke violett auszeichnete. Mit der Zeit wird der Regen auch sie wegspülen. Was bleibt dann in Erinnerung von Zürich 2014, der Europameisterschaft der Leichtathleten? Vielleicht einige Bilder – zum Beispiel diese: Hunderttausende säumen die ­Marathonstrecke; Tramschienen werden mit Seilen aus Bananenfasern ausgelegt; ein ­französischer Steeple-Läufer jubelt wie ein Fussballer; der Stab gleitet einer Schweizer Läuferin nach drei Schritten aus der Hand; Mujinga Kambundjis leerer Blick nach dem Malheur. Und eben auch dieses: leere Sitze im ­Stadion Letzigrund.

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