Zum Hauptinhalt springen

«Das verrückteste Rennen überhaupt»

Kariem Hussein peilt nach einem turbulenten Halbfinal über 400 Meter Hürden nun eine EM-Medaille an. Oder mehr – nur sagt er das nicht.

Emil Bischofberger
«Das Eisbad tut meinem Geist und meinem Körper gut»: Kariem Hussein, im Hotel Mövenpick in Regensdorf, einen Tag vor dem grossen Final.

Sie machen den Eindruck von Brüdern im Geiste. Beide hager, beide kurz geschorene Haare, beide mit klarem Blick. So präsentieren sich Kariem Hussein und Flavio Zberg im Schweizer Team­hotel in Zürichs Peripherie den Medien, am Tag vor dem Final über 400 Meter Hürden. Seit zwei Jahren trainiert Zberg Hussein, den Shootingstar, der sich erst 2009 für die Leichtathletik entschieden hat. Gemeinsam haben sie Ziele definiert, gemeinsam diese erreicht. 2014 führten sie in ihrer Langfristplanung den EM-Final auf. Jetzt, wo sie diesen ­erreicht haben, wollen sie es nicht dabei bewenden lassen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen