«Ich möchte schauen, ob ich das durchhalte»

Am Mittwoch rannte Mujinga Kambundji über 200 Meter in Ostrava auf Rang 3. Am Samstag tritt die Könizerin in Bern über die halbe Distanz an – und vor Heimpublikum will sie ganz nach vorne laufen.

Mujinga Kambundji: «Ich bin zwar ein bisschen müde von den letzten Wochen, aber bis am Samstag sollte das wieder gehen.»

Mujinga Kambundji: «Ich bin zwar ein bisschen müde von den letzten Wochen, aber bis am Samstag sollte das wieder gehen.»

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Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz: Am Samstag um 21.45 Uhr werde ich...
(lacht) …hoffentlich das Rennen gewinnen. Das ist mein Ziel, wenn ich schon zu Hause antreten kann. Ich hoffe, es gibt einen schnellen Lauf und wir werden gute Bedingungen haben.

Zumindest Letzteres dürfte passen: Am Samstagabend sollen in Bern immer noch Temperaturen um die 20 Grad herrschen. Beste Bedingungen also, um ihre Bestzeit über 100 m (11,07) zu senken.
Wird es wirklich so sein, ist es nicht unmöglich. Zudem ist die Bahn im Wankdorf nicht schlecht. Ich bin zwar ein bisschen müde von den letzten Wochen, aber bis am Samstag sollte das wieder gehen.

Mujinga Kambundji freut sich auf den Heimauftritt. Video: sda

Sie haben bereits sechs Rennen bestritten, drei davon im Rahmen der Diamond League. So intensiv sind Sie noch nie in eine Saison gestartet. Ist das auf den Trainerwechsel zu Rana Reider zurückzuführen?
Nein. Ich habe mit ihm erst ­darüber gesprochen, als ich die Planung schon ungefähr aufgegleist hatte. Es ging mir darum, einmal ein paar Wettkämpfe mehr zu machen. Ich möchte schauen, ob ich das durchhalte. Bis jetzt muss ich sagen: Es macht mehr Spass, wenn man ­öfters laufen, sich mit mehr und vor allem anderer Konkurrenz messen kann.

Sie sind noch nie so schnell und vor allem noch nie so konstant in eine Saison gestartet. Es scheint, als ob Sie sich richtig entschieden haben.
Ja, ich denke schon. Es ist natürlich anstrengend, das merke ich gerade jetzt wieder mit der Rückreise von Ostrava (Anm. der Red., Kambundji trat diese in der Nacht auf Donnerstag an). Aber daran kann man sich gewöhnen.

Bis jetzt haben Sie alleine trainiert, erhalten von Reider dafür die Pläne. Wann werden Sie erstmals zu ihm in die Niederlande reisen?
Vielleicht Ende Juni. Wir haben die Daten noch nicht genau miteinander abgeglichen. Aber wir sind ständig in Kontakt.

Erstellt: 15.06.2018, 09:30 Uhr

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